Merkel ist fast am Ziel: Deutschlands langer Marsch zurück in die DDR

Je mehr sich das große Verhängnis dieser Kanzlerschaft seinem Ende zuneigt, umso mehr ähnelt dieses Deutschland dem Staat, in dem Angela Merkel einst sozialisiert wurde. Kaum je zuvor in der Geschichte wurde die Zeit mit solcher Konsequenz zurückgedreht, wurde dem Sozialismus aus freien Stücken eine solche Renaissance beschert wie in den letzten 16 Jahren. Die Corona-Krise hat diese Entwicklung nur noch einmal deutlich beschleunigt. So wohl wie heute dürfte sich die Kanzlerin hierzulande seit ihrer privilegierten Kindheit im Osten nicht mehr gefühlt haben.

Merkel ist fast am Ziel

Foto: Collage

Der Zustand der DDR vor 1989 ist fast Wirklichkeit geworden: Der Staat schreibt den Menschen vor, wer arbeiten darf, wer das Haus verlassen darf und wann, wohin sie sich frei oder gar nicht mehr bewegen dürfen. Die Innenstädte verfallen, Leerstand greift um sich, es gibt wieder lange Schlangen vor den Geschäften. Leere Supermarktregale vor Ostern und Anstehen für Dinge des täglichen Bedarfs gehören zur neuen Normalität. Wer in Restaurants einkehrt, wenn dies in diesen Tagen überhaupt möglich ist, wird wieder „platziert“, so wie es einst in der Zone der Fall war.

Neuerdings plant Merkels Kabinett sogar erstmals seit 30 Jahren wieder Urlaubs- und Ausreiseverbote für Deutsche aus dem eigenen Land. Der Staat bestimmt die Feiertage, bestimmt, wer wie seine Religion ausüben darf, und will gezielt Christen von der Ausübung ihres Glaubens zu Ostern abhalten, an den höchsten Feiertagen im Jahreskreis also.

Die einzige verbliebene bürgerliche Opposition wird vom Verfassungsschutz unter Generalverdacht gestellt. Missliebige Journalisten und Kabarettisten verlieren ihre Jobs, zu kritische Künstler werden von Staatsmedien für verrückt, paranoid oder politisch unzuverlässig erklärt. Merkels Corona-Regime fördert gezielt solche Journalisten und Verlage, die die Transformation Deutschlands in einen nicht länger von Volkssouveränität, sondern von zentralistischen Planungsbehörden getragenen Linksstaat beklatschten, der bei Themen wie Migration und Klima gezielt undemokratische, autoritäre Maßnahmen ergreift.

Alles schonmal dagewesen.

Die Lockdownpropaganda ist gleichgeschaltet mit der wissenschaftlichen „Expertise“ handverlesener, weltfremder Wissenschaftler, die – wie die kinderlose Kanzlerin selbst – empathie- und gefühllos die Abwürgung fast aller Freiheiten und bürgerlichen Verfassungsrechte im Namen eines entarteten, vorgeschobenen „Gesundheitsschutzes“ anhand von abstrakten Zahlenreihen und Modellrechnungen vorantreiben.

Der amtliche Sprachgebrauch nähert sich immer mehr Euphemismen und Sprachverrenkungen an, wie sie auch im real existierenden Sozialismus an der Tagesordnung waren. Die Orwell’sche Neusprech der Gegenwart verklärt die Zwangsstillegung des öffentlichen Lebens zu „Ruhepausen“, sie macht aus Grundrechten „Privilegien“, denunziert den Wunsch nach Freizügigkeit als „Lockerungsdebatte“, die Gewerbefreiheit als „Öffnungsrausch“ oder gar „-orgien“ und macht aus kerngesunden, positiv Getesteten ohne jeden Krankheitswert „Infizierte“ und erklärt deren Häufung zum „Ausbruch“.

Mehr Gehirnwäsche war seit Mauerzeiten nicht. Das Neue Deutschland der Angela Merkel atmet wieder den Muff der Unfreiheit, den wir vor knapp 32 Jahren für immer überwunden glaubten. Und diesen Eindruck haben nicht nur Westdeutsche und vom Hörensagen, sondern auch die Zeitzeugen von einst.

Autor: Daniel Matissek

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