Aufmerksamkeit im Netz für Politik und Umwelt

Unsere Natur leidet nun schon lange Zeit an dem Tun der Menschen. Mit den riesigen Gebäuden, noch mehr Leuten und einem Vielfachen an Müll wird der Planet immer mehr belastet und auf diese Weise zerstört.

Dagegen gibt es schon jetzt viele Initiativen – einige sinnvoller als andere – wie beispielsweise das oft beschimpfte aber auch groß gefeierte Fridays for Future. In Massen strömten junge Menschen auf die Straßen und folgten ihrem Vorbild Greta Thunberg, um die ältere Generation auf Missetaten und Missstände im Zusammenhang mit der Umwelt aufmerksam zu machen. Da ist zum Beispiel das Waldsterben aufgrund des Klimawandels oder der rasante Anstieg des Meeresspiegels.

Doch auch andere Initiativen feiern Erfolge über das Internet, wie beispielsweise Ecosia, einer Website, die pro Suche einen Baum pflanzt und sich so um den Zustand der Umwelt kümmern.

Die Verbreitung solcher Ideen kann über GoogleAdwords stattfinden, aber auch via Social Media, das Radio oder auch das Fernsehen.

Am Ende steht einfach nur das Ziel, dass möglichst viele Menschen auf die Zustände aufmerksam gemacht werden und vielleicht ihr Verhalten anpassen sowie endlich gebotene Vorsicht walten lassen.

Apropos Verbreitung …

Immer mehr Dienstleister und Hersteller nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung, um auf sich aufmerksam zu machen.

So arbeiten sie beispielsweise mit Experten für GoogleAdwords zusammen und bringen sich so auf dem Markt ganz nach vorne. Oder sie stellen immer wieder wertvolle Inhalte auf Social Media ins Netz, um relevant zu bleiben.

Wer auch relevant bleiben muss, sind Politiker. Diese sind darauf angewiesen, dass sie mit Namen gekannt werden und sie ein gewisses Standing in der Gesellschaft haben.

Hierbei arbeiten diese über ganz verschiedene Kanäle. Es zählen sowohl Auftritte vor Menschen dazu – in der momentanen Situation natürlich schwierig – aber auch Auftritte in Social Media in Form von Videos und Bildern.

Wieso sie das tun? Um ihre Positionen zu erlangen, sie zu halten oder das Wichtigste: die Message, für die sie stehen, zu verbreiten.

Und so auch in Sachen Umwelt. Mit Besuchen an wichtigen Standorten oder dem plakativen Pflanzen von Bäumen werden immer wieder Zeichen für die Umwelt von zahlreichen Politikern gesetzt.

Und dieses Vorgehen zeigt seine Wirkung, trägt große – und für viele Politiker sicherlich sehr erfreuliche – Früchte. Denn das Vertrauen und die Aufmerksamkeit in und für die Politik ist stark angestiegen. Und das mit Sicherheit auch wegen der Nähe durch die sozialen Medien. Immer mehr Einblicke in die Wege zu großen Entscheidungen, immer mehr Einblicke in das Privatleben der vorher oft verspotteten Politiker. Es hat sich wie auf eine Art herumgesprochen, dass die meisten Politiker dann irgendwie doch ihr Bestes geben, um dieses schöne Land voranzubringen und für die Bürger das Maximum an Wohlfühlfaktor herauszuholen. Dabei hat sich nebenbei auch noch eine weitere Entwicklung ergeben: äußere politische Strömungen, sprich rechts und links, werden bei Grenzüberschreitungen immer mehr angeprangert und dieses falsche Verhalten aufgedeckt. Das Partizipieren der Politiker, insbesondere der Jungen, hat also die Folge, dass immer mehr Menschen eben diesen Politikern vertrauen. So gibt es beispielsweise auch auf der bei Studenten sehr beliebten App „Jodel“ immer wieder live Fragerunden an große Politiker. Auf diese Weise wird offensichtlich klarer, dass dort „oben“ ja dann doch Menschen stehen und nicht nur Roboter, die alles perfekt machen und entscheiden können.

Und das kann dem Ansehen der Politik doch dann auch wirklich nur helfen, oder?

Nun ja, nicht ganz …

Denn diese Entwicklung hat auch eine dunkle Kehrseite.

Welche? Die, der Meinungsmacher und Demagogen.

Diese erhalten jetzt nämlich ebenfalls eine riesige Plattform, wodurch Verschwörungstheorien zum Beispiel immer salonfähiger werden, was das Vertrauen in Politiker oder andere mächtige Menschen wiederum senkt.

So bekommen solche Verschwörungstheoretiker von tausenden Menschen Zuspruch, der sie immer weiter nach vorne bringt und in ihren Theorien bestärkt. Auf diese Weise entstehen die krudesten Gerüchte, die Images beschädigen oder schlichtweg Zeit rauben.

Und begründet wird das dann mit dem Argument, es seien „alternative Fakten“.

Am Ende des Tages ist Social Media doch das Problem und die Lösung zugleich. Was am Ende gewinnt – Problem oder Lösung – liegt aber wohl im Auge des Betrachters und in der Abonnierten-Liste.

Für Politiker jedenfalls, ist es in erster Linie eine Chance, die es zu nutzen gilt.

Und damit eben auch für unsere Umwelt. Denn die wird ohne engagierte Politiker wohl kaum wieder gesund werden. Und auch wenn die Verschwörungstheoretiker über die modernen Medien eine größere Plattform bekommen, steht diese eben auch für die bereit, die unsere Welt ein klein wenig besser machen möchten.

Und wie finden sich noch mehr Gleichgesinnte für die gute Sache, als im Netz?

Wie kann man noch schneller eine Crowd für das Richtige in Bewegung setzen – was auch immer das Richtige jetzt sein mag.

Und nicht nur für die Umwelt, die sozialen Medien können noch viel mehr.

So stellen berühmte Persönlichkeiten wie beispielsweise der Comedian Felix Lobrecht ihre Accounts immer wieder gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung, über die dann wichtige Messages verbreitet und die Sinnhaftigkeit mancher Aktionen in den Vordergrund gestellt werden.

Die neuen Medien: ein Segen für Politiker, die Umwelt und NGO’s. Aber eben auch eine Gefahr für eben diese.

Juli 2020

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