World Cup 2015 in Berlin: Korea holt Weltmeister-Titel

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Jürgen Herold auf Platz 9 für Deutschland.

World Cup 2015 in Berlin: Korea holt Weltmeister-Titel

Siegerehrung Interflora World Cup 2015 in Berlin

Bei der 14. Weltmeisterschaft der Floristen in Berlin setzte sich Alex Choi aus Korea gegen 25 Mitstreiter aus aller Welt durch.

Florist Jürgen Herold aus Berlin hat beim Interflora-Worldcup, der Weltmeisterschaft der Floristen in Berlin einen hervorragenden 9. Platz erreicht. Helmuth Prinz, Präsident des Fachverband Deutscher Floristen /FDF, und zahlreiche Vertreter aus den Landesverbänden des Fachverband Deutscher Floristen freuten sich mit dem Berliner Florist vor Ort. Jürgen Herold habe, sagte FDF-Präsident Helmuth Prinz, mit seinen hervorragenden Wettbewerbsbeiträgen das hohe Niveau der deutschen Floristik bei dieser 14. Interflora Weltmeisterschaft vor einem internationalen Fachpublikum ausgezeichnet repräsentiert. Mit ausgefeilter Technik, hoher Gestaltungskunst und der stimmig-blumigen Inszenierung seiner Wettbewerbsbeiträge habe sich der 32-Jährige als Floral-Designer mit Weltklasseformat gezeigt.

Der WM-Titel ging an Alex Choi aus Korea mit 503,9 Punkten, gefolgt von Neill Whittaker aus Groß-Britannien mit 493 Punkten und Pirjo Koppi aus Finnland mit 487,4 Punkten auf Platz 2 und 3. Den vierten Platz belegte der Japaner Nakamura Aritaka, gefolgt von Mehmet Yilmaz aus der Türkei.
Der Wettbewerb fand über drei Tage vom 11. bis 13. Juni in der bekannten event-location Arena Berlin statt. Das Motto des Floristen-Wettbewerbs der Superlative in Berlin war „Freiheit“. Mit Blick auf dieses übergreifende Motto mussten die 26 Finalisten aus aller Welt drei große Wettbewerbsaufgaben zu den Themen „100% persönlich!“, „100% handgebunden!“ und „100% organisch!“ gestalten. Zudem galt es live und aus dem Stehgreif zwei Überraschungsarbeiten zu fertigen. Ein erster Höhepunkt des dreitägigen Wettbewerbs, der vor Publikum ausgetragen wurde, war das Halbfinale zum Abschluss des zweiten Wettbewerbstags. Dabei wurden die zehn Finalisten für das Finale nominiert. Auf sie wartete am folgenden Tag eine weitere Überraschungsarbeit.

Das Finale der 14. Fleurop-Interflora Weltmeisterschaft fand im Rahmen einer festlichen Abend-Gala statt. Floristen aus aller Welt besuchten die Veranstaltung, die von der bekannten Schauspielerin und Moderatorin Desiree Nosbusch zusammen mit dem ehemaligen World-Cup Sieger Per Benjamin moderiert wurde. Unter großem Applaus des Publikums wurden die ersten fünf Plätze bekannt gegeben. Kurz darauf fiel für Pirjo Koppie aus Finnland, Mehmet Yilmaz aus der Türkei, Neill Whittaker aus Groß-Britannien, Aritaka Nakamura aus Japan und Alex Choi aus Korea der Startschuss für die finale einstündige Überraschungsarbeit live auf der Bühne. Es folgte im Anschluss daran ein effektvolles Showprogramm, bevor es gegen 23.00 Uhr schließlich soweit war. Unter dem tosenden Applaus des Publikums und im Blitzlicht-Gewitter der zahlreichen Pressefotografen hieß es endlich „the winner is…“ und Alex Choi wurde zum besten Floristen der Welt gekürt. Er löst damit Stein Are Hansen aus Norwegen ab, der beim 13. Interflora World Cup der Floristen im März 2010 in Shanghai die Weltmeisterschaft für sich entscheiden konnte.

Als Juroren bei dieser Weltmeisterschaft traten Jury-Chairmann Marios Vallianos aus Griechenland, Linda Johnson aus Norwegen, Tracy Tomlinson aus Groß Britannien, Mark Pampling aus Australien, Deborah De La Flor aus den USA und Björn Kroner-Salie aus Deutschland auf. Die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge fand auf Basis des Florint International Judge Systems für internationale Floristik-Wettbewerbe statt. Das sechsköpfige Jurorenteam wurde von einer technischen Kommission unterstützt. Diese setzte sich zusammen aus Gerda Prinz (Mönchengladbach), Michael Kaiser (Hamburg), Thomas Ratschker (Mönchberg), Heike Damke-Holtz (Bremen) und Simon Ogrizek aus Slowenien, der den Vorsitz des technischen Komitees innehatte.

Bildstrecken und Alben des FDF zu World Cup sehen Sie auf unserer Facebook-Seite!
https://www.facebook.com/pages/FDF-Bundesverband/135175636502870

Competitors beim 14. Fleurop-Interflora World Cup der Floristen, Berlin
Silvano Erba, Italien
Marc Müller, Schweiz
Åslaug Nevstad Hildre, Norwegen
Ahti Lyra, Estland
Pirjo Koppi, Finnland
Aritaka Nakamura, Japan
Frederic Dupre, Frankreich
Kristine Lyngsaa Gudiksen, Dänemark
Martin Groen, Holland
Soraya Rojo Iglesias, Spanien
Sofie Danielsson, Schweden
Neill Whittaker, United Kingdom
Shauna Larsen, Australien
Mehmet Yilmaz, Türkei
Irina Zhigalova, Russland
Jürgen Herold, Deutschland
Jacob McCall, United States of America
Tanus Saab, Brasilien
Alex Choi, Süd-Korea
Ni Zhixiang, China
Caroline Loo Sooi Hing, Malaysia
Ibragim Chupalaev, Kasachstan
Johann Obendrauf, Österreich
Nataly Bruk, Belarus (Weiß-Russland)
Panagiotis Tsiamouras, Griechenland
Zygmunt Sieradzan, Polen

Der Floristenverband Bayern – FDF-Bayern- ist als eine der 15 Landesvertretungen im Fachverband Deutscher Floristen organisiert. Die Fachverband Deutscher Floristen e.V. (FDF) ist die Berufs- und Interessenvertretung der deutschen Floristen.
Gegründet wurde der Fachverband Deutscher Floristen 1904. Heute werden bundesweit ca. 5.000 Mitglieder betreut.
Wichtige Aufgaben des Bundes-Verbandes der Floristen wie auch der Landesverbände sind u.a.: qualifizierte Aus- und Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung einer „floralen“ Lebenskultur, und die Mitgliedberatung.
Aktivzentrum des Floristenverbandes Bayern im ROSENSCHLOSS SCHLACHTEGG ist der ehemalige Stadel im Innenhof.
Die neu geschaffenen Räume dieses „Süddeutschen Bildungszentrums für Floristen“ bieten alle Möglichkeiten zum gestalterischen Schaffen.
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Eine der zentralen Angebote ist der „Florist im Ausnahmefall“. Dieses 6-wöchige Seminar gibt Personen (u.a. Betriebsinhaber, deren Angehörige, Mitarbeiter/Innen), die eine 4,5-jährige einschlägige Berufspraxis in einem Florist-Fachgeschäft bzw. Endverkaufsbetrieb nachweisen und damit einen qualifizierten Berufsabschluss im Ausbildungsberuf Florist/Floristin vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer erlangen können.

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