• 29. Februar 2024

Warum man Stilberater nicht mit dem 3D Drucker herstellt

ByPressemitteilungen

Apr 27, 2015

Warum man Stilberater nicht mit dem 3D Drucker herstellt

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Wer im Internet auf der Suche nach dem eigenen Stil ist, muss nicht lange suchen. Farbberatung gefällig? Gar kein Problem: Die Firma Edelight aus Stuttgart stellt auf ihrer Website einen Farbberater zum Download bereit. Äah… sind wir mit dem 3D-Drucken schon so weit? Nein, es handelt sich keineswegs um einen leibhaftigen Berater, sondern vielmehr um eine PDF-Broschüre. Und die Regeln der Farbkombination scheinen erstaunlich simpel und wenig von Geschmacksurteilen belastet. Beispielsweise: Kombiniere nicht mehr als drei Farben. Außer eine dieser Farben wäre Weiß, dann dürfte man insgesamt vier Farben gleichzeitig tragen. Wobei bei der Farbwahl zu beachten ist, ob es sich um Analog-, Komplementär- oder Kontrastfarben handelt. Und zwar besonders im Hinblick darauf, ob man insgesamt eher eine A, Y, O, H oder X-Form hat. Ganz zu schweigen von der alles entscheidenden Frage – ja, auch dieses Klischee wird bedient – ob man sich dem Frühlings-, Sommer-, Herbst oder Wintertyp zuzuordnen hat.

Da muss man sich auch erst mal durcharbeiten. Dabei liest doch angeblich keiner mehr! Und was, wenn die Ausstattung im eigenen Kleiderschrank dann nicht zum selbst ermittelten Stil passt? Hier hat die Stylistin Hannah Teare Abhilfe geschaffen: mit der „I style myself“ Kleiderschrank App. Ach, Schöne Neue Welt. Eine App, die meinen Kleiderschrank besser kennt als ich. Oder nein, ganz so ist es doch nicht: Wer sich von der App den Kleiderschrank checken lassen will, muss jedes einzelne Kleidungsstück fotografieren, Farben zuordnen und nach Anlass und Jahreszeit kategorisieren. Selbst bei spartanischer Ausstattung dürfte der Zeitaufwand nicht unerheblich sein.

Aber es besteht kein Grund zu verzweifeln. Nachdem es die Outfittery für Anzug, Hemd und Krawatte vorgemacht hat, können sich inzwischen dank des Berliner Startups Kisura auch Frauen online stilistisch beraten lassen. Wobei – im ersten Schritt ist auch hier die eigene Kreativität gefragt: Nach der Anmeldung wird man aufgefordert, eine Art digitale Sedcard anzulegen, ähnlich wie bei einer Model-Agentur. Das sind schon gute zwei Stunden Arbeit, bis man komplett vermessen und alles ausgefüllt ist. Im nächsten Schritt folgt die „persönliche“ Beratung via Skype. In einem netten Telefonat geht man gemeinsam noch einmal die Angaben aus dem Anmeldeformular durch und klärt ggf. bisher unerwähnte Vorlieben und Abneigungen. Man ist sich schnell einig, die Stilberaterin versteht genau, was man meint – sagt sie. Das Ganze ist in ein paar Minuten abgehandelt, ein Überraschungspaket mit individuellen Stylingvorschlägen soll in den nächsten Tagen eintreffen. Das Paket kommt auch tatsächlich. Bestückt mit… einer, so scheint es, völlig willkürlich zusammen gestellten Auswahl an formlosen Kleidern in mittlerer Qualität, altbackenen Farben und ergänzt von Accessoires, die weder zu den Kleidern noch zu mir passen. Allenfalls die mitgelieferten Schuhe sind ok, aber ein identisches Paar besitze ich schon.

Fragt man professionelle Stilberater, ist die virtuelle Stilberatung ein von vornherein aussichtsloses Unterfangen. Eine App oder auch ein Desktop-Programm können vielleicht Ideen liefern – „Eine gute Stilberatung und einen ordentlichen Kleiderschrankcheck können sie nicht ersetzen“, befindet Sylvia Ebner. Selbst wenn der Stilcheck am PC einen gewissen Unterhaltungswert hat, braucht es doch den persönlichen Kontakt um analysieren zu können, was der jeweiligen Person wirklich steht. Professionelle Stilberatung ist eben doch mehr als nur „Farb- und Typ-Beratung“: So schematisch, wie uns manch tabellarische Aufstellung – sei es nach Jahreszeiten, nach dem Alphabet oder dem Sternzeichen – glauben machen will, lässt sich der individuelle Stil eben doch nicht in Kategorien fassen.
„Wie will jemand Aussagen darüber treffen können, ob ein bestimmtes Kleidungsstück zur Persönlichkeit, zum Stil und auch zum Farbtyp passt, wen er die Person nur von Fotos kennt?“, fragt Isabel. Auch gehe „ein professioneller Kleiderschrank-Check über das reine Screening der vorhandenen Kleidungsstücke weit hinaus – jedes einzelne Teil gilt es in Bezug auf Farbkombination, Schnitt, Material, Passform etc. zu beurteilen.“ Auch Alexandra findet, dass eine App keine persönliche Beratung ersetzen kann: „Es fehlt meines Erachtens die Grundlage und die Wahrnehmung der Persönlichkeit, die eine wichtige Rolle spielt.“ Wenn es um mehr geht, als Hemd und Krawatte mit der Anzugfarbe zu kombinieren, empfiehlt Alexandra Stierle: „Lieber einen professionellen Kleiderschrankcheck mit Stilberatung buchen!“

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