• 4. April 2025

Trump-Zölle: Arzneimittelversorgung braucht eine Strategie der Desensibilisierung / Pharma-Deutschland-Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann zu notwendigen Handlungen bezüglich US-Handelspolitik

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Apr. 3, 2025

Berlin (ots)

Zur Entscheidung der USA, auf Einfuhren aus der EU eine Steuer von 20 Prozent zu erheben, sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland: „Ein Handelskrieg mit Zöllen auf Arzneimittel beeinträchtigt die Patientenversorgung erheblich. Diese Zölle und die erwarteten Gegenmaßnahmen der EU werden zu deutlich höheren Preisen und einer mindestens vorübergehend erheblich schlechteren Verfügbarkeit von Therapien führen. Auch die Herstellungskosten könnten erheblich steigen, was zu Produktionsverlagerungen führen könnte – ebenfalls auf beiden Seiten. Gewinner gibt es dabei keine.

Mehr denn je kommt es deshalb darauf an, die Arzneimittelversorgung resilienter aufzustellen und gegen eine zunehmend erratische US-Handelspolitik zu desensibilisieren. Um diversere Lieferketten zu diversifizieren, mehr Arzneimittelproduktion nach Europa zu holen und Abhängigkeiten zu reduzieren, braucht es ein neues gesundheitspolitisches Mindset: Wir müssen einen klaren Konsens darüber haben, was uns eine stabilere und resilienteren Arzneimittelversorgung wert ist.

Spätestens jetzt ist also klar: Es geht nicht mehr darum, ob die Arzneimittelversorgung in Zukunft teurer wird, sondern um das Warum. Will Europa in stabilere und resilientere Arzneimittelversorgung investieren oder die Milliarden in einen sinnlosen Handelskrieg mit den USA investieren? Unabhängig davon, ob Donald Trump Arzneimittel in seine Zollaktivitäten einschließt oder erst einmal nicht, ist Handeln gefragt.“

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Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.

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