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365 AG: Kostenbegrenzung für private Verbraucher ist notwendig

Köln. Einige wesentliche Preisbestandteile des Strompreises werden im Jahr 2016 steigen. Neben dem ebenfalls erwarteten Anstieg der Netznutzungsentgelte, müssen die Stromkunden vor allem durch die steigende Ökostromumlage mit weiteren Belastungen rechnen. Dabei wäre eine spürbare Kostenentlastung der Verbraucher oder eine "Strompreisbremse" notwendig.

Die Ökostromumlage für 2016 steigt wieder deutlich

Die EEG-Umlage wird für das Jahr 2016 von derzeit 6,170 Cent je Kilowattstunde auf den Rekordwert von 6,354Cent je Kilowattstunde steigen. Im vergangenen Jahr war die EEG-Umlage im Vergleich zum Vorjahr erstmals leicht gesunken. Nun wird sich der Aufschlag für das nächste Jahr, wie in den Jahren zuvor, wieder deutlich erhöhen. Strompreiserhöhungen sind daher zu erwarten. Sie sind eine Folge der hohen Ökostromförderung, des zusätzlichen Netzausbaus und weiterer Steuern und Abgaben. Diese sind nicht von den Energieversorgern, sondern vom Staat zu verantworten und werden an die Kunden nur weitergereicht.

Mit der EEG-Umlage werden die Kosten ausgeglichen, die den Übertragungsnetzbetreibern durch die Abwicklung der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen entstehen. Die Abgabe setzt sich zusammen aus der Differenz zwischen dem Preis der Kilowattstunde an der Großhandelsbörse und der Vergütung für die Produzenten von Ökostrom. Abhängig von der produzierten Ökostrommenge, den vom Gesetzgeber festgelegten Vergütungssätzen und den neuen Ökostromkapazitäten, die im abgelaufenen Jahr ans Netz gegangen sind, variiert auch die Umlage.

Grund für den erneuten Anstieg der EEG-Umlage für das Jahr 2016 sind die vielen Sonnenstunden im Sommer dieses Jahres und die weiter gesunkenen Preise an den Strombörsen. Die niedrigen Börsenpreise sind unter anderem eine Folge der hohen Kraftwerkskapazitäten. Einige neue Offshore-Windparks sind zusätzlich ans Netz gegangen. Da sie höher gefördert werden als die Onshore-Anlagen, treibt auch dies die Kosten in die Höhe.

Staat sollte für Entlastung und mehr Wettbewerb sorgen

Die Hauptlast der Ökostromförderung tragen bisher die privaten Haushalte. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt zahlt rund 220 Euro und mehr für die Förderung der Erneuerbaren Energien im Jahr. Viele Industriebetriebe sind dagegen von der EEG-Umlage befreit. Im Jahr 2015 waren das laut Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) über 2.700 Unternehmen.

"Der Anstieg der Ökostromumlage sollte dringend begrenzt werden. Vor allem die Streichung von Ausnahmen ist weiter notwendig. Zusätzlich könnte der Staat die Verbraucher durch die Kürzung von Steuern auf Energie etwas entlasten", erklärt Martin Weber von der 365 AG. Bei der anstehenden Reform des EEG müsse die Ökostrom-Förderung zusätzlich stärker mit Markt und Wettbewerb verbunden werden.

Hintergrundinformationen

Weitere Informationen finden hier:

MeisterStrom:       www.meisterstrom.de

Almado Energy:     www.almado-energy.de

Immergrün!:         www.immergruen-energie.de

idealenergie.de:    www.idealenergie.de

Die 365 AG ist ein unabhängiger Energieversorger mit Sitz in Köln. Zur 365 AG gehören die Gesellschaften immergrün! Energie GmbH, Almado Energy GmbH, Meisterstrom-Service GmbH und Ideal Energie GmbH.

365 AG, Im Mediapark 8, 50670 Köln – Vorstand: Antoine Werner Beinhoff, Ines Melina Hoerner – Aufsichtsrat: Prof. Dr. Erwin Albers (Vors.) – Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter: HRB 33 7 52 – Ust-IdNr. DE 212755674.

Aufsichtsbehörde: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn.

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immergrün!: Der Anteil der Haushalte mit Ökostrom ist noch zu gering

Köln. Der Anteil der Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen steigt. Er beträgt inzwischen mehr als ein Viertel. Dennoch haben sich viele Stromkunden bisher noch nicht für Ökostrom entschieden. Gerade einmal 17 Prozent der Haushaltsstromkunden nutzen bisher laut dem aktuellen Monitoringbericht der Bundesnetzagentur Ökostrom. Die meisten Kunden haben noch klassische Stromtarife. Sie beziehen damit Strom aus herkömmlichen Erzeugungsanlagen mit Kernenergie, Kohle oder Gas. Dabei muss der Strom aus regenerativer Erzeugung nicht teuer sein. Darauf weist der Ökostromanbieter immergrün! aus Köln hin.

"Noch ist der Anteil der Haushalte mit Ökostrom gering. Ökostrom muss aber nicht mehr kosten als ein normaler Stromtarif. Mit der Wahl eines entsprechenden Tarifs können Kunden die Umwelt schonen und müssen dennoch nicht mehr bezahlen", rät Martin Weber, Energieexperte bei immergrün!. "In den allermeisten Fällen lohnt es sich, wenn man sich über Alternativen informiert. Man kann auch mit Ökostromtarifen noch Geld sparen", so Weber.

Günstige und einfache Ökostromtarife

Unter der Marke immergrün! bietet die 365 AG einfache und transparente Ökostromprodukte an. Die Stromtarife von immergrün! liefern neben Ökostrom mit RECS-Zertifikaten auch zertifizierten Strom, der den strengen RenewablePlus-Kriterien entspricht. Der Strom stammt zu einhundert Prozent aus erneuerbaren Energien. So werden CO2-Emissionen, die beim Bau und Betrieb der Kraftwerke anfallen, beispielsweise durch den Einsatz von Emissionsminderungszertifikaten klimaneutral gestellt. Darüber hinaus verpflichten sich die Erzeuger, weiter in den Ausbau klimafreundlicher Stromgewinnung zu investieren. Die Kriterien werden vom TÜV Rheinland jährlich geprüft.

Die Preismodelle für die Ökostromtarife sind maßgeschneidert für Kunden die sparen und dabei gleichzeitig die Umwelt schonen wollen. Gegenüber dem Grundversorgungstarif des lokalen Versorgers können Stromkunden durch einen Wechsel in einen günstigen Ökostromtarif von immergrün! oft dreistellige Beträge im Jahr sparen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Thema finden hier:
www.immergruen-energie.de

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