Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 umfasst eine Pressemitteilung und eine 86-seitige Broschüre für die Öffentlichkeit. Hinter den Kulissen verbirgt sich jedoch ein Datenberg, den kaum jemand kennt. Wir zeigen, wo er liegt und was er enthält.
Exemplarisch haben wir uns in den Tiefen des BKA-Labyrinths eine Excel-Tabelle angesehen (der lange Weg dorthin findet sich im Anhang) mit dem Titel „T50 Nichtdeutsche Tatverdächtige nach Alter und Geschlecht (V1.0)“.
In der Excel-Tabelle gibt es den Unterpunkt „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“, sortiert nach männlich, weiblich und „X“ – wahrscheinlich für divers bzw. unbekannt.
Diese Sexualstraftaten sind in der Tabelle nach Altersgruppen gegliedert. Nochmals zur Erinnerung: Hier sind nur jene Fälle aufgeführt, bei denen die Polizei involviert war.
Und jetzt passiert etwas, womit die wenigsten gerechnet haben: In der Gruppe der unter 6-Jährigen wurden 418 Tatverdächtige aktenkundig. Davon waren 209 „X“, 110 männlich und 99 weiblich – allesamt unter sechs Jahre alt.
In der Gruppe der 6- bis 8-Jährigen sind es 688 tatverdächtige nichtdeutsche Kinder, bei den 8- bis 10-Jährigen 516 Kinder, in der Gruppe der 10- bis 12-Jährigen 802 Kinder und bei den 12- bis 14-Jährigen 2424 Kinder, die hier als nichtdeutsche Tatverdächtige geführt werden.
Insgesamt umfasst die Tabelle weit über 50.000 Fälle allein bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Vergewaltigungen beginnen – mit Blick auf die Tatverdächtigen – ab 12 Jahren mit etwa einhundert Fällen. Das bedeutet, dass in Deutschland etwa jeden dritten Tag die Vergewaltigung eines Mädchens durch ein 12- oder 13-jähriges nichtdeutsches Kind polizeilich gemeldet wird. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch bei „Vergewaltigung“ der Fall eines tatverdächtigen nichtdeutschen Kindes unter 6 Jahren polizeilich aufgenommen wurde ebenso, wie bei sexueller Nötigung in einem besonders schweren Fall.
Ob und wie überproportional dies stattfindet, lässt sich im Vergleich mit der Tabelle der deutschen tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen entnehmen – entlang der Tatsache, dass der Ausländeranteil bei etwa 15 Prozent liegt. Eine Tabelle, die den Migrationshintergrund bei deutschen Kindern benennt, existiert nicht.
Die Debatte kann im Übrigen noch weiter aufgemacht werden, wenn man die Frühsexualisierung bzw. „frühkindlicher Sexualaufklärung“ etwa in Kindergärten mit einbezieht . Die Analyse und Recherche steht hier noch ganz am Anfang.
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Author:
Alexander Wallasch