• 4. April 2025

Migrantenkriminalität? Wie sie uns ausreden wollen, was wir täglich sehen

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Apr. 3, 2025
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Wie soll man das nennen – Chuzpe? Autosuggestion? Oder einfach Routine in deutschen Redaktionen? Da veröffentlicht das Bundeskriminalamt Zahlen, die selbst abgebrühte Sicherheitsbeamte schlucken lassen – und der „Focus“, einst als konservatives Magazin gestartet, betet seelenruhig im Dienste der rot-grünen Ideologen fünf Gründe herunter, warum das alles angeblich kein Grund zur Sorge sein soll.

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Genauer: Eine Kriminologin namens Susann Prätor tut es. Sie warnt vor „falschen Rückschlüssen“ – und meint damit offenbar, dass wir nicht dem gesunden Menschenverstand vertrauen sollen. Sondern der Ideologie. Der Artikel, geschrieben von dem linken Meinungsmissionar und Focus-Reporter Ulf Lüdeke, präsentiert ihre Aussagen mit dem freundlichen Tonfall einer Wettermoderation. Die fünf Punkte, die angeblich gegen die Angst helfen sollen, entpuppen sich bei näherem Hinsehen als fünf Nebelkerzen – und als Versuch, die Leser in die Irre zu führen.

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1. Migranten sind jünger – und junge Menschen sind eben krimineller.

Richtig, das stimmt statistisch. Doch damit ist weder etwas erklärt noch entkräftet – im Gegenteil: Gerade unter Jugendlichen und Heranwachsenden liegt der Anteil ausländischer oder doppelstaatlicher Tatverdächtiger bei Gewaltkriminalität prozentual deutlich über dem der Deutschen. Wer diesen Befund pauschal mit „Jugend“ entschärfen will, stellt eine biologische Veranlagung über alles andere – und ignoriert den zentralen Unterschied, dass „jung“ nicht gleich „jung“ ist. Junge Männer aus Afghanistan mit niedrigem Bildungsstand sind eben nicht das Gleiche wie Abiturienten aus München oder Dresden.

Und selbst wenn man der statistisch nicht falschen, hier aber irreführend eingesetzten These folgt, dass junge Männer nun mal gewaltaffiner sind – umso fataler ist es doch, gerade von denen so viele ins Land zu holen.
Fällt das Autor Lüdeke und Kriminologin Prätor wirklich nicht auf?

2. Die sozioökonomische Lage ist schlechter.

Auch dieser Punkt stimmt – ist aber nichts anderes als die Übersetzung von: „Armut entschuldigt Gewalt“. Nur: Millionen Deutsche sind ebenfalls arm. Die schlagen aber nicht reihenweise auf Bahnhöfen ein oder vergewaltigen in Gruppen. Woran das wohl liegt?

3. Migranten leben oft in Ballungszentren – dort ist Kriminalität eben höher.

Ein Klassiker. Der urbane Raum ist schuld, nicht der Täter. Dass bestimmte Viertel in deutschen Großstädten längst informelle Parallelgesellschaften sind, in denen Gewalt zum Alltag gehört – geschenkt. Der Satz könnte auch aus dem Verkehrsdezernat kommen: „Es war nicht der Autofahrer – die Straße war schuld.“

4. Migranten geraten schneller ins Visier der Polizei.

Auch das ist altbekannt. Man könnte sagen: eine soziologisch saubere Ausrede. Wenn Gruppen von Migranten auffälliger sind, dann vielleicht, weil sie wirklich auffälliger sind – und nicht, weil die Polizei plötzlich rassistisch geworden ist. Übrigens: Die Kamera am Bahnhof hat kein Vorurteil. Sie zeichnet einfach auf.

5. Es gibt Unterschiede zwischen Zuwanderergruppen.

Ja, endlich! Dieser Punkt ist korrekt. Aber er wird zur Tarnung benutzt: Wenn einige Gruppen weniger auffällig sind, dann scheint das die Lage zu entschärfen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Gerade bei bestimmten Herkunftsländern ist die Überrepräsentation so eklatant, dass es statistisch gar nicht mehr erklärbar ist. Warum fällt das immer nur Alternativmedien auf – und nie der ARD oder „Focus“?

Und während die Focus-Leser zuerst von so viel „Entwarnung“ eingelullt werden, erscheint fast parallel im gleichen „Focus“ ein zweiter Artikel zur Kriminalstatistik – mit der Schlagzeile: „Mehr Gewaltkriminalität – Anstieg aber geringer als im Vorjahr.“  Gleich ganz oben im Artikel dann ein Hinweis auf die Einlullung mitsamt Link: „Ausländer krimineller als Deutsche? Expertin widerlegt These mit brisanten Fakten.“ All das kann man sich nicht ausdenken. Oder doch: Es ist betreutes Informieren. Und es wäre ein guter Anfang für ein Kabarettprogramm.

Nur dass das hier kein Kabarett ist, sondern Realität. In Bahnhöfen. In Freibädern. In Bahnen.
Und in der Statistik des Bundeskriminalamts.

Aber vielleicht müssen wir einfach besser verstehen, dass all das gar nicht schlimm ist. Dass nur schlimm ist, dass wir es es schlimm finden. Wenn wir das oft genug hören aus all den Propagandamedien, glauben wir es vielleicht sogar.

Bis zur nächsten Gruppenvergewaltigung.

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Bild: Shuttesrtock

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