• 31. August 2025

Marcel Fratzscher: Conman der Rentendiebe und nicht mehr (er)tragbar

ByMichael Klein

Aug. 31, 2025
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Eine der wichtigen Regeln des Lebens scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Wenn man dummes Zeug erzählt hat, weil man voreilig war oder z.B. Konsequenzen eigener Aussagen nicht bedacht hat, dann setzt man nicht noch Blödsinn obendrauf, und versucht, das dumme Zeug vom letzten Mal zu verteidigen. Denn damit macht man alles nur noch schlimmer, outet man sich nicht nur als oberflächlicher, sondern als umfassender Depp.

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Marcel Fratzscher scheint diese Regel nicht zu kennen.

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Es ist nicht lange her, dass er die Idee eines „Boomer-Soli“ verbreitet hat, ehe er in seinem Kleinkrieg gegen die Alten, die er anscheinend hasst wie niemand anderen, die Idee eines verpflichtenden sozialen Jahres für Boomer nachgeschoben hat. Beides ist der Versuch, die Opfer von jahrzehntelang betriebenem Beitragsdiebstahl nunmehr zu Tätern zu stilisieren, die die Frechheit besitzen, auf Auszahlung der Rente, für die sie über Jahrzehnte geblutet haben, zu bestehen.

SEDO

Um es noch einmal zu sagen: Wenn die Beiträge, die die BOOMER im Verlauf der Jahrzehnte ihrer Erwerbstätigkeit in die Rentenkasse gezahlt haben, nicht VERUNTREUT und zur Deckung von allem möglichen, was Polit-Verbrecher gerne als Geschenke oder soziale Wohltaten oder auf Basis von anderen Formen politischer Korruption verteilt haben, zweckentfremdet worden wären, dann hätte die Rentenkasse ein so großes Plus, dass weder die Höhe des Rentenniveaus noch das Renteneintrittsalter noch die Beiträge zur Rentenkasse ständig angepasst werden müssten. Aber das Geld wurde veruntreut und heute tun diejenigen, die letztlich dafür verantwortlich sind, als wären die Opfer die eigentlichen Täter, die sich nun die Gnade einer Einhaltung des Rentenvertrags erbetteln müssen.

Fratzscher ist in der ersten Reihe, wenn es darum geht, die entsprechenden politischen Verbrechen der letzten Jahrzehnte zu kaschieren und die Opfer zu kriminalisieren, und die Art, in der er das tut, ist in einer Weise PERFIDE, dass man kotzen könnte. So schreibt er in seinem neuen „Oeuvre“:

„Viele Ältere haben Angst vor einem verpflichtenden sozialen Jahr…“

Ein Satz genügt, um die Verachtung, die ich für diese humane Hülle empfinde, zu reaktivieren …

„Du hast doch nicht etwa Angst davor, zur Corona-Impfung zu gehen? Dazu gibt es doch gar keinen Grund. Die Impfung ist sicher und effektiv und es gibt GAR KEINE Nebenwirkungen. Und wenn Du geimpft bist, dann kann Dir COVID-19 überhaupt nichts anhaben.“

Du hast doch keine Angst …
„Viele Ältere haben Angst …“

Eine Formulierung, eine Herabsetzung, eine Formulierung, eine Hierarchisierung, ich bin oben, viele Ältere sind unten, aber ihr Dummen, es gibt doch gar keinen Grund, Angst zu haben, wie Onkel Marcel Euch Idioten nun erklärt.

Und das tut er in seinem Speichel-Beitrag und schreibt:

„Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Es geht nicht um Strafe, sondern um die Chance, den Generationenvertrag gemeinsam zu erneuern … sich „noch einmal verpflichtend in den Dienst der Gesellschaft zu stellen“.

Warum erinnert das nur an die Farm der Tiere, vor allem an das Schicksal von Boxer, dem Arbeitspferd, das die Farm wie kein anderes Tier am Laufen hält, bis es vor Überarbeitung zusammenbricht und von den Schweinen gegen Geld und Whiskey an den Schlachter verkauft wird. Kommunismus kommt immer in denselben Facetten. Die Ausnutzung der Arbeitskraft wird als Dienst an der Gesellschaft oder zuweilen auch Gemeinschaft verklärt, und wer nicht mehr dienstfähig ist, der wird aussortiert und darf „selbstbestimmt“ über sein Ausscheiden aus dem Leben durch assistierte Tötung entscheiden.

Wie Mephisto Faust mit dessen Emotionen, seiner inneren Zerrissenheit und seinem Begehren nach Erkenntnis manipuliert, so versucht Fratzscher als eine Art Parodie auf Mephisto, Ältere mit der Unterstellung, sie würden seine Idee nur ablehnen, weil sie Angst davor hätten, über den Tisch zu ziehen. Dabei gibt es keinen Grund, Angst zu haben.

Es ist wie im Ersten Weltkrieg: Wir rennen nur schnell aus unserem Graben und in den des Feindes, machen alle nieder und bis Weihnachten sind wir zuhause – also: keine Angst.

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Fratzscher, einmal in Fahrt, wirkt wie die lebende Umsetzung billiger Tricks aus den Management-Büchern zum Thema „andere über den Tisch ziehen“, die so saublöd sind, dass man sie nur Leuten wie Fratzscher andrehen kann:

„Dabei ist wichtig zu betonen: Viele Ältere haben bereits einen großen Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet – sei es durch Wehr- oder Zivildienst, jahrzehntelanges Arbeiten, ehrenamtliches Engagement, die Betreuung von Kindern und Enkelkindern oder die Pflege von Angehörigen. All das verdient Anerkennung und Respekt. In Anbetracht der wachsenden Belastungen für die jüngeren Generationen brauchen wir aber kreative Wege, Verantwortung gerechter zu verteilen.“

Wer durchschaut nicht die dumme Form von versuchter Manipulation, diese von oben herab betriebene Herabwürdigung von Älteren, die mit ein Grund ist, warum wir wissen, dass Fratzscher nicht von Sorge um Junge, sondern von Hass auf Alte getrieben ist?

Fassen wir zusammen: Ja, ihr habt alle ganz viel geleistet, aber das ist alles wertlos und irrelevant, denn die „jüngere Generation [zu der sich Fratzscher wohl zählt]“ hat eine „wachsende Belastung“ und diese „wachsende Belastung“, die verbietet es, dass man von der „jüngeren Generation“ das einfordern kann, was für die Älteren in ihrer Jugend NORMAL war:

„Einige wollen angesichts des Ukrainekriegs die Wehrpflicht wieder einführen. Und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat vor einiger Zeit die Diskussion über ein verpflichtendes soziales Jahr neu entfacht. Beide Vorstöße zielen auf die junge Generation und wurden von vielen … Politikern unterstützt. Doch ein Pflichtjahr für junge Menschen ist der falsche Ansatz. Es würde ihre Bildungswege verlängern, ihren Start ins Berufsleben verzögern und damit uns allen wirtschaftlich schaden. Es lässt zudem außer Acht, dass viele Ältere Fähigkeiten, Zeit und Lebenserfahrung einbringen können – und oft auch wollen.“

Das ist genau, was die Angehörigen der alten Generation, die Fratzscher zu einem verpflichtenden Sozialen Jahr verdonnern will, bereits hinter sich haben: Wehrdienst oder Ersatzsdienst von 15 oder 18 Monaten, genau das, was Fratzscher für die „junge Generation“ ausschließen will, weil es deren Bildungsweg verlängern und „uns allen schaden“ würde:

@oldie.fans

1967 scheiterten viele Studienbewerber und Studienbewerberinnen am Numerus Clausus – der Zulassungsbeschränkung, die neben dem Abitur einen besonders guten Notendurchschnitt verlangt. Daher traten 1967 die Studenten zum Wehrdienst an, in der Hoffnung, anschließend bessere Chancen auf einen zulassungsbeschränkten Studiengang zu haben. #Studium #NC #60s #SWRHeimat #Wehrdienst #Bundeswehr

♬ 60s Rock – Abydos Music

Das Beste an Fratzscher sind seine absurden Begründungen für den grandiosen Unfug, der in seinem Gehirn offenkundig unkontrolliert zusammengefaselt wird:

„… 84 Prozent der Menschen sind überzeugt, dass es künftigen Generationen schlechter gehen wird. Angesichts dessen wirkt die Forderung nach einem sozialen Pflichtjahr für junge Menschen nicht nur unangemessen, sondern geradezu zynisch. Ein solcher Zwang würde ausgerechnet diejenigen belasten, die ohnehin schon die Hauptlast der Fehler der Vergangenheit schultern müssen. Er würde ihnen zusätzliche Bürden aufladen, statt sie zu entlasten.“

Eine Meinung, die von 84% „der Menschen“, wie wir diesen Begriff „die Menschen“ lieben, besser kann man die Distanz zwischen sich und „den Menschen“ nicht zum Ausdruck bringen, wie Fratzscher es mit diesem „der Menschen“ tut. Also 84% „der Menschen“ haben eine bestimmte Überzeugung darüber, wie es in der Zukunft sein wird, natürlich eine Überzeugung, die auf der Grundlage des derzeitigen Elends und der Tatsache gebildet wird, dass Leute wie Fratzscher als ernstzunehmende Personen verkauft werden. Was soll man als Bürger denken, wenn solche Leute als Normalität durchgehen? Man kann eigentlich nur verzweifeln und denken, so lange solche Leute auf öffentlichen Positionen nisten, kann es nur bergab gehen.

Doch zurück zur Überzeugung, zur auf Basis einer schlechten Situation gemachten Einschätzung über die Zukunft, für Fratzscher wird diese Prognose der Zukunft zur Tatsache und Begründung dafür, dass man kein „soziales Pflichtjahr“ von Jüngeren fordern könne. Das ist so schräg, dass man es gar nicht richtig würdigen kann. Vielleicht am besten durch die Analogie zu den Katharern, die dachten, dass das Ende der Erde nahe sei, weshalb sie im täglichen Leben die Sau herausgelassen haben.

Und dann kommt, was den Ideologen Fratzscher eigentlich bewegt, den Ideologen, der aus einem einst ernstzunehmenden Forschungsinstitut in der ehemaligen Mohrenstraße in Berlin eine Lachnummer gemacht hat, ein ideologisches Shithole, aus dem kaum noch etwas Relevantes kommt, geleitet von einem Fratzscher, der wie kein anderer für den Ansehensverlust von institutioneller Wissenschaft verantwortlich ist, obschon er natürlich kein Wissenschaftler ist:

„Die Babyboomer hinterlassen ihren Kindern und Enkelkindern eine Welt, die in vielerlei Hinsicht schlechter dasteht als zuvor. Politisch hat man nach 1990 die Friedensdividende verspielt, die militärische Abhängigkeit von den USA verstärkt und autokratische Regime wie Russland und China durch kurzsichtigen Merkantilismus gestärkt. Ökologisch verschlief man die notwendige Transformation, weil kurzfristige Profite wichtiger erschienen als Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Und gesellschaftlich beharrte man auf ein Familienmodell, ohne in eine moderne Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur zu investieren.“

Der Mann weiß wirklich nicht, was er da erzählt.
Das passiert, wenn Dummheit, Hass und niedrige Motive eine Mischung eingehen, die den Blick nur noch für Möglichkeiten offenlässt, die geeignet sind, um sich – aus welchen Gründen auch immer – bei den Jüngeren, die Fratzschers BS nicht durchschauen, einzuschleimen und den Älteren den Stinkefinger zu zeigen, aus Solidarität versteht sich.

Leisten wir ein wenig Nachhilfe und machen eine kurze Stippvisite in der Welt der BOOMER, der Welt, in der die BOOMER aufgewachsen sind, die BOOMER, die es so viel einfacher hatten als die arme jüngere Smartphone-Generation von heute:

Aber mit einem hat Fratzscher sicher recht.
Diejenigen, die ihre Jugend in den 1970er und 1980er Jahren durchlebt haben, sie hatten mit Sicherheit einen Vorteil: Die gnadenlose Ideologisierung der Öffentlichkeit und noch der letzten privaten Handlungen, wie sie von Leuten wie Fratzscher betrieben wird, die gab es in keinem relevanten Ausmaß. Man konnte, ohne Smartphone, ohne all die technologischen Hilfsmittel, die heute so normal sind, unter dem Damoklesschwert des Atomkriegs und mit keinerlei Unterstützung sozialer Wohltaten, wie sie heute von Regierungen und Legionen von „Sozialarbeitern“ ausgehändigt werden, um jüngere Generationen schnell und effizient in Abhängigkeit zu verhaften, SEIN EIGENES LEBEN genießen:

1972: Insel Grün, Germersheim, Rheinland-Pfalz:

13. Juni 1980: Westfalenhalle Dortmund

und damals so passend wie heute:

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Author: Michael Klein
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