Reden wir nicht lange drumherum: In den letzten zehn Jahren haben Behörden und Ministerien genug relativiert, vertuscht und verschleiert. Es geht um die Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts (BKA) für 2024, zusammengestellt aus den Länderstatistiken.
Die Chronologie der Veröffentlichungen aus dem Bundesinnenministerium der Übergangsministerin Nancy Faeser (SPD) gibt Rätsel auf. Kann es sein, dass Frau Faeser bis zuletzt dachte, das BKA könne noch etwas zusammenschustern, damit es in den offiziellen Statistiken nicht ganz so schlimm aussieht, was die illegale Massenzuwanderung der Merkel- und Ampelregierung über Deutschland hat niedergehen lassen?
Gerade noch hatte Ministerin Faeser ihre Migrationspolitik gelobt, dass sich die Balken biegen, und in einer Dreistigkeit, die Migrationsexperten bei Alexander-Wallasch.de am Kartentisch noch einmal ins Grübeln brachte, ob Nancy Faeser tatsächlich den Münchhausencharakter des 1. April in den Vordergrund gestellt hat, als sie vor die Presse trat und ausführlich darüber referierte, wie erfolgreich ihre Migrationspolitik sei – von der Steigerung der Fachkräftezuwanderung bis hin zur Zurückdrängung der illegalen Migration.
Das muss man sich gegenüber den Deutschen, die das alles bezahlen müssen, erst einmal trauen: Bei Hunderttausenden illegalen Zuwanderern pro Jahr und einem Bürgergeld, das mehrheitlich Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund versorgt, von einem Erfolg zu sprechen.
Nur ein paar Beispiele: Die Ampel hat neben dem Ausbau der illegalen Migrationsrouten und der Co-Finanzierung der Seenotrettung – andere sagen des Schlepperwesens – vor allem eines getan: weite Teile der zuvor illegalen Massenmigration mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln legalisiert, vom Chancenaufenthalt bis zu einem neuen Einbürgerungsrecht und Fluglinien direkt ins Paradies. In der Zeit hat man es nicht einmal für nötig erachtet, etwa Marokko und Tunesien zu sicheren Herkunftsländern zu erklären.
Aber Ministerin Faeser erklärt die Migrationspolitik am 1. April 2025 zu einer Erfolgsgeschichte. Und das tatsächlich in letzter Sekunde! Denn keine 24 Stunden später präsentiert dieselbe Frau, die selbe Interimsministerin, am gleichen Ort die Kriminalstatistik für 2024, die das ganze Desaster der zuvor von Faeser auf perverse Weise gefeierten Migrationspolitik der Ampel deutlich macht. Schwarz ist weiß, und oben ist plötzlich unten. Das Wahrheitsministerium aus „1984“ im Livemodus auf der Bundespressekonferenz, die sich gerade als Speerspitze der Meinungsfreiheit verkaufen wollte.
Aber wie versprochen, ohne langes Gerede direkt zu den Zahlen einer Statistik, von der man ausgehen kann, dass alles versucht wurde, der Münchhausengeschichte von Nancy Faeser von einer geglückten Migration noch zu entsprechen – das BKA untersteht Nancy Faesers Bundesinnenministerium. Was hier also an Zahlen zustande gekommen ist, ist der Restbestand einer Wahrheit, die von allen Bundesregierungen seit 2015 auf ein Minimum heruntergefahren wurde.
Beginnen wir mit der überproportionalen Kriminalität der irregulären Massenmigration:
2024 wurden in der PKS über 900.000 nichtdeutsche Tatverdächtige registriert. Dies macht einen Anteil von über 40 Prozent aller Tatverdächtigen aus. Auch wichtig zu wissen: Die Zahl der deutschen Tatverdächtigen ist gegenüber 2023 gesunken. Und sie wäre noch niedriger, wenn man nur jene Deutschen mit durchgehend deutschen Familiengeschichten berücksichtigt.
Wohlgemerkt, wir sind hier erst bei den ausländischen Tätern. Diese haben einen Anteil von etwa 15 Prozent; inklusive Migrationshintergrund sind es dann mit über 25 Prozent fast doppelt so viele.
Besagte 15 Prozent Ausländer – diese Gäste, Leistungs- und Schutzempfänger – machen über 40 Prozent der Tatverdächtigen aus. Wie kann man so eine Bilanz guten Gewissens als Erfolgsgeschichte der Migration verkaufen?
Frau Faeser macht sich hier auf besondere Weise mitverantwortlich dafür, dass Gäste unseres Landes und Menschen, denen wir Schutz bieten, deutsche Frauen vergewaltigen – wir kommen gleich zu den Zahlen –, Deutsche massenhaft und täglich dutzendfach mit Messern angreifen und überproportional häufig jene schwer verletzen, beklauen und verängstigen, die sie in ihr Land gelassen haben und sie vielfach vollversorgen, ohne dass diese Kriminellen selbst etwas zu ihrem Lebensunterhalt beitragen.
Übrigens: Selbst wenn man die ausländerrechtlichen Verstöße nicht als Straftaten wertet, liegt der Ausländeranteil noch bei 35,4 Prozent. Auch der Anteil der Zuwanderer unter den ausländischen Tatverdächtigen ist überproportional hoch.
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Was aufstößt, ist die bizarre Logik der Ministerin und ihrer untergebenen Behördenleiter. So heißt es beim BKA beschwichtigend, herkunftsunabhängig sei die Kriminalitätsbelastung bei jungen Menschen und bei Männern deutlich überdurchschnittlich. Und weiter: „Das bedeutet: Eine Bevölkerungsgruppe mit einem höheren Anteil an Männern und an jüngeren Menschen – wie es bei der nichtdeutschen Bevölkerung der Fall ist – weist allein dadurch erwartbar eine höhere Kriminalitätsbelastung auf.“
Taugt das als Rechtfertigung? Natürlich nicht, denn die meisten Deutschen verzichten sicher gern auf diesen Zuwachs an Vergewaltigungen, Messerstechereien und weiteren Delikten. Die Deutschen möchten ihre Sicherheitsarchitektur zurückhaben.
Was hier ebenfalls auffällt: eine gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit gegenüber deutschen jungen Männern. Deren Kriminalitätsindex ist seit Jahren rückläufig. Dazu passt ins Bild, was die neugewählte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) zu den vielen Attentaten schrieb: „Es sind immer wieder Männer. Nicht Frauen.“
Die deutschen jungen Männer werden massiv diskriminiert. Aber da so händeringend nach einer Rechtfertigung für zugewanderte Kriminalität gesucht wird, wird es als Kollateralschaden hingenommen.
Noch ein paar allgemeine Zahlen aus der Statistik: Im Jahr 2024 wurden bundesweit fast 6 Millionen Straftaten registriert. Und obwohl die Zahlen explodiert sind, stellt das BKA einen Rückgang um 1,7 Prozent fest. Wie hat man das hinbekommen? Die Cannabis-Legalisierung und ein damit automatisch einhergehender Rückgang verschleiern den Anstieg. War das am Ende sogar der eigentliche Sinn der Legalisierung oder ein willkommener Nebeneffekt?
Besonders auffällig ist der Anstieg von Gewaltkriminalität bei tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen. Überproportional Ausländer? Ein Erklärungsversuch aus dem BKA lautet tatsächlich, schuld seien „gewaltakzeptierende Einstellungen und mit Gewaltverhalten gekoppelte Männlichkeitsnormen“. Aber was kann damit anders gemeint sein als das Resultat eines Clashs der Kulturen, etwa das Erleben von gewalttätigen Lehrern im Herkunftsland, misshandelten Frauen oder gequälten Homosexuellen?
Und weil das alles so offensichtlich ist, heißt es dann auch im Nachsatz des BKA:
„Bei nichtdeutschen Kindern und Jugendlichen können einige Risikofaktoren, unter anderem Armutsrisiko sowie psychische Belastung, vergleichsweise häufiger auftreten. Das gilt insbesondere bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung.“
Aber welches Armutsrisiko sollen zugewanderte Ausländer im Bürgergeld- und Kindergeldland Deutschland haben? Es gibt deutsche Familien mit eigenem Einkommen, die deutlich schlechter gestellt sind.
Und auch hier muss man die dringende Frage stellen: Die Deutschen müssen die illegale Massenzuwanderung nicht als Naturkatastrophe hinnehmen. Sie brauchen eine Regierung, die diesen Wahnsinn samt überbordender Ausländerkriminalität stoppt und keine Nancy Faeser, die diese verheerende Migration noch als Erfolgsgeschichte verkaufen will.
Im vergangenen Jahr gab es 158.177 Fälle gefährlicher und schwerer Körperverletzung.
„Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschließlich mit Todesfolge stieg um 9,3 Prozent auf 13.320 Fälle.“
Und weil solche massenhaften Sexualdelikte naturgemäß mit besonderer Empörung aufgenommen werden, haben sich BKA und Bundesinnenministerium eine besonders perfide erscheinende Erklärung ausgedacht, die wiederum deutsche Männer diffamiert und den hohen Anteil an ausländischen Tatverdächtigen egalisieren soll:
Eine höhere Anzeigebereitschaft könnte vorliegen, zudem Einflüsse aus der „Me Too“-Bewegung und die Folgen der Gesetzesänderung zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung. Schuld sind demnach nicht der überproportional oft vergewaltigende Syrer oder Afghane, sondern die Opfer kapieren öfter als sonst – Hashtag Me Too –, dass sie vergewaltigt wurden. Es ist kaum zu glauben.
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Author:
Alexander Wallasch