Die Verbraucherpreise legten im Jahresvergleich um 2,8 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Im Januar hatte die Jahresrate bei 3,0 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt damit gerechnet, dass die Teuerung im Februar auf diesem Niveau verharrt. Hauptgrund für die Verlangsamung der Inflation war nun die Entwicklung der Preise für Bekleidung. Die Inflation liegt damit zwar weiter über der Marke von 2 Prozent, die von der britischen Notenbank als Zielwert angestrebt wird. Diese könnte sich nun jedoch darin bestätigt sehen, den Leitzins im Mai nach der Pause im März weiter zu senken. Dementsprechend geriet das britische Pfund nach Bekanntgabe der Inflationsdaten gegenüber dem Euro und dem US-Dollar unter Druck.
Im Monatsvergleich legten die Verbraucherpreise im Februar um 0,4 Prozent, wie es weiter hieß. Auch hier hatten Analysten einen etwas höheren Wert erwartet.
Die Kernrate der britischen Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, schwächte sich im Februar deutlicher ab als erwartet. Hier stand ein Wert von 3,5 Prozent zu Buche, nach 3,7 Prozent im Januar.
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