Die befragten Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage etwas schlechter als im Vormonat, hoben aber ihre Geschäftserwartungen gegenüber Juli leicht an, teilte das Institut mit.
Allerdings gibt mit Blick auf die einzelnen Unternehmensbereiche, die das Institut jeden Monat abfragt, Unterschiede. In der Industrie habe sich das Geschäftsklima geringfügig abgekühlt, hieß es. Die Unternehmen hätten ihre aktuelle Lage etwas negativer eingeschätzt als im Vormonat. Auch die künftigen Geschäftserwartungen fielen etwas trüber aus.
Pessimismus in der Industrie, mehr Zuversicht bei Dienstleistern
Im ostdeutschen Dienstleistungssektor war man dagegen optimistischer. Sowohl die derzeitige Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate wurden positiver gesehen. Im Handel zeichnete sich ein differenziertes Bild ab. Die aktuelle Lage wird schlechter eingeschätzt als noch im Juli, die Erwartungen wurden allerdings leicht angehoben. Ähnlich ist die Stimmung im Bauhauptgewerbe.
Das Ifo-Geschäftsklima für Ostdeutschland basiert auf etwa 1.700 monatlichen Meldungen von Firmen verschiedener Branchen. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Der Ifo-Index gilt als treffsicherer Frühindikator für die Konjunktur.
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