„Wir bemühen uns intensivst auf allen Wegen, das Ende dieses schrecklichen Krieges herbeizuführen“, sagte er bei einem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU in Bonn. „Aber alle Bemühungen der letzten Wochen sind beantwortet worden mit einer noch aggressiveren Vorgehensweise dieses Regimes aus Moskau gegen die Bevölkerung in der Ukraine.“
Wirtschaftlicher Druck auf Russland
Dies werde so lange nicht aufhören, bis man nicht dafür gesorgt habe, dass Russland diesen Krieg jedenfalls aus wirtschaftlichen Gründen nicht länger führen könne. „Deswegen bemühen wir uns so darum, mit Amerika hier einen Weg zu finden, um dies auch gemeinsam zu erreichen“, sagte der Kanzler.
Mit Blick auf das Kabinett sagte Merz: „Wir machen jetzt eine Außenpolitik aus einem Guss.“ Das Außenministerium unter Führung von Johann Wadephul (CDU) und das Kanzleramt gingen Hand in Hand. Quälende Diskussionen der letzten Jahre „mit einer wie auch immer gearteten Außenpolitik dieser Dame“, die sich jetzt in New York auffinde, seien vorbei, sagte Merz in Anspielung auf die frühere Außenministerin Annalena Baerbock. Die Grünen-Politikerin war zur Präsidentin der UN-Generalversammlung in New York gewählt worden.
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