Tim Stanley, ein Journalist, dem man nicht nachsagen kann, rechts zu sein, hat Angst. Er hat Angst vor Bürgerkrieg. Bürgerkrieg im Vereinigten Königreich, denn die vertrakte gesellschaftliche Situation, die aufeinanderfolgende Regierungen von Liebour and Tories geschaffen haben, scheint nicht mehr lösbar zu sein.
Die Ideen, die Stanley Angst machen, reichen von Net Zero bei der Zuwanderung bis zur Rückführung der letzten beiden Generationen von Zuwanderern. Seine Sorge gilt dem gesellschaftlichen Kitt, der in Britannien nicht mehr da ist, weil die Gesellschaft aus mehreren partikularen Segmenten zusammengeschaufelt wurde, die nichts miteinander gemein haben. Muslime, die sich selbst regieren, weiße Arbeiter, denen die Regierung von morgens bis abends predigt, dass sie auf ihre „Privilegien“ verzichten müssten, damit der absurde Traum einer multikulturellen Gesellschaft aus Personen, die so verschieden sind, dass sie sich nichts zu sagen haben, Realität werden kann.
Einen solchen Traum können nur Irre träumen; ideologisch Verblödete, die der Ansicht sind die Realität richte sich nach ihrer Ideologie. Leute, die mit Eiserner Hand gegen Angehörige der weißen Mehrheit vorgehen, wenn sie im Internet ihrem Ärger in einem Kommentar Luft machen und die sich gleichzeitig weigern, industriell von muslimischen Gangs betriebenes Grooming aufzuarbeiten.
In Großbritannien hat sich eine explosives Gemisch von Leuten verbreitet, die nicht miteinander auskommen (können), schon weil die gemeinsame Erzählung fehlt. Denn dieselben Leute, die ihre multikulturellen Traumwelten realisieren wollen, zerstören jeden gesellschaftlichen Kitt, der das ermöglichen könnte.
Also schreibt Stanley:
„Nearly 200,000 YouTubers have watched an interview given to Louise Perry by David Betz, a professor of conflict studies at King’s, London. Betz argues that the conditions for a failed state we ordinarily apply overseas are now found here: frayed social contract, falling trust, polarisation. Into this mix Britain injected multiculturalism, encouraging millions to move here without expecting integration.
If you think “fear of the other” is a human instinct, the policy was mad to begin with. Combine it with economic decline and you invite ethnic competition over services and jobs.“
Eine sträflich dumme Politik, vielleicht auch der von Tony Blair absichtlich angestoßene Versuch, das Vereinigte Königreich von innen heraus zu zerstören und eine Politik, die Früchte trägt. Und es gibt kein politisches Angebot, das hier Abhilfe verspricht. Liebour versucht weiterhin den Multikulturalismus durchzusetzen und treibt den Keil, der die britische Gesellschaft trennt, immer tiefer. Die Tories haben keine Ideen und Reform UK keine Politiken, die geeignet wären, die „tinderbox, ready to explode“, wie ein Kommentator schreibt, das Pulverfass, das darauf wartet, in die Luft zu gehen, zu entschärfen.
Das Ergebnis scheint unausweichlich:
„Betz sees no solution, so suggests we prepare for anarchy. I’m more concerned about fascism. We’re not far away from a politician running for office as explicitly anti-Muslim, and to those who say authoritarianism cannot happen here, I reply: lockdown.
Did you ever think the state could imprison us in our homes? And if it can isolate the diseased from the healthy, the vaxed from the unvaxed, do you think it can’t, or won’t, someday separate us based on race or religion? We are literally debating the legalisation of euthanasia, a favourite tool of tyrants.“
Wer hätte gedacht, dass derartge Texte in einer angeblichen westlichen Demokratie einmal als realistisches Szenario angesehen werden müssen? Aber man hätte es wissen müssen: Gesellschaften die die dümmsten ihrer Mitglieder, die gierigsten ihrer Mitglieder und die bösartigsten ihrer Mitglieder in Regierungsverantwortung gelangen lassen, sind zum Untergang verurteilt.
Westliche Gesellschaften scheinen zu ernten, was sie gesät haben.
Wie heruntergekommen die politische Klasse mittlerweile ist, zeigt gerade ein Urteil aus Berlin:
Dort hat die Ex-SPD-Senatorin Dilek Kalayci wegen Korruption eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten kassiert. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Der Fall Kalayci ist kein Einzelfall, eher ein Beispiel für den modus operandi der Kloake, die sich Politik nennt, denn auf die Idee, einem Unternehmer anzubieten, die Kosten für eine Dienstleistung dadurch zu kompensieren, dass er einen öffentlichen Auftrag erhält, muss man erst einmal kommen (können). Und weil man darauf erst einmal kommen muss, und Kalayci offenkundig problemlos darauf gekommen ist, kann man schließen, dass diese Art von Korruption, von Diebstahl am Steuerzahler, diese Art der Selbstbereicherung in den Kreisen, in denen sie verkehrt, ganz normal ist. Bei Kalayci kam es halt heraus.
Sie muss sich besonders dämlich angestellt haben.
Die Berliner Zeitung schreibt:
„Als Berliner SPD-Senatorin ließ sich Dilek Kalayci (58) ihre Hochzeitsfeier von einer Werbeagentur managen – ohne Rechnung. Später bekam die SPD-nahe Agentur einen lukrativen öffentlichen Auftrag aus ihrem Ressort. Das ist Korruption, urteilte am Freitag das Berliner Landgericht: 18 Monaten Haft für Kalayci. Auf Bewährung.
Zusätzlich zur Haftstrafe werden 6240 Euro von Kalayci eingezogen. Agentur-Chef Thomas E. wurde zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verdonnert. Bei ihm werden 9450 Euro eingezogen.
Der Vorsitzende Richter, Richter Bo Meyer, in seiner Begründung: „Der Vorwurf der Käuflichkeit wurde bestätigt. Die Projektvergabe wurde mit finanziellem Vorteil für sich selbst verknüpft.“ Er sprach von „erheblichen Konsequenzen“. „Sie handelte als Senatorin. Brachte mit dem Eindruck ihrer Käuflichkeit das Vertrauen in die Verwaltung, in den Öffentlichen Dienst und in den Staat ins Wanken.“ Quelle
Tim Stanley beschreibt in seinem Beitrag eine Gesellschaft im Niedergang, ohne gemeinsame Werte, ohne gemeinsame Erzählung, ohne Solidarität, eine Gesellschaft, in der die unterschiedlichsten Gruppen nebeneinander existieren und die Regierung bislang versucht, den Frieden dadurch zu sichern, dass die Mehrheit diskriminiert und jede andere Gruppe privilegiert wird. Es ist in der Tat eine Frage der Zeit, bis diejenigen, die nicht nur diskriminiert werden, sondern die Kosten der Privilegierung anderer Gruppen tragen, genug davon haben.
Schon jetzt sind die Zeichen des Niedergangs nicht zu übersehen. Die zweitgrößte Stadt Englands und des Vereinigten Königreichs: Birmingham, wird seit Jahrzehnten von einem Liebour Council zugrunde gerichtet. Die Stadt ist in Teilen eine Kloake
So sah es vor drei Jahren aus.
und so sieht es derzeit aus, nach vier Wochen Streik der Müllfahrer, die von einem Council, das lieber die Seinen mit Geld versorgt als diejenigen ordentlich zu bezahlen, die die Arbeit machen, mit gekürzten Löhnen abgespeist werden sollen.
Die Zeichen des Niedergangs sind unübersehbar. Wer sie sehen will, der sieht sie.
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Stanley befürchtet Faschismus. Faschismus bezeichnet die Kollusion von Regierungen mit Unternehmen, um beider Interessen mit Zwang durchzusetzen. Insofern ist Stanley bei der Bezeichnung dessen, was er befürchtet, in der falschen Abteilung gelandet. Er befürchtet eigentlich Autoritarismus, eine Regierung, die ihre Bürger zu bestimmten Verhalten zwingt, Zwang, der mit individuellen Freiheitsrechten nicht vereinbar ist.
Autoritarismus benötigt, damit er funktionieren kann, eine große Zahl von Mitläufern und von bösartigen Akteuren, die Status dadurch gewinnen wollen, dass sie ihrer Regierung in den Arsch kriechen, vorauseilend gehorsam sind, Mitmenschen als Mittel missbrauchen, um sich vor der Regierung zu profilieren, Leute, die Mitbürger anschwärzen und kriminalisieren.
Aus Bielefeld kommt die Nachricht, dass ein Schulleiter einige seiner Schüler bei der Polizei verpetzt, sie angezeigt hat:
„Gymnasiasten aus Bielefeld singen in KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen „Ausländer raus“
Einzelne Schüler des Helmholtz-Gymnasiums sangen in der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen die umgedichtete Version des 90er-Jahre-Hits „L’amour toujours“. Der Schulleiter brachte den Vorfall zur Anzeige.“
Joachim Held Schulleiter Helmholtz-Gymnasium Bielefeld Quelle
Jeder von uns war in der Schule und weiß, dass es Situationen gibt, in denen manche Schüler provozieren wollen. Zumeist reagieren die Schüler damit auf eine als überbordend empfundene Belehrung in Sachen „richtiges Verhalten“.
Was genau der Auslöser dafür war, dass die Schüler „L’amour toujour“ gesungen haben, wissen wir nicht, falls ein Schüler oder ein Leser, der einen Schüler kennt, der beteiligt war, hier mitliest: redaktion @ sciencefiles.org – wir sind immer daran interessiert, die Seite zur Sprache kommen zu lassen, die in Shitstream-Medien grundsätzlich unterschlagen wird.
Wie auch immer, die Reaktion des Schulleiters, von Joachim Held, sicher kein Held, qualifiziert ihn vielleicht als Blockwart, aber sicher nicht als Schulleiter und da er nicht einmal den Anspruch zu haben scheint, schulinterne Probleme auch schulintern zu lösen und offenkundig nicht einmal über die Autorität verfügt, sich gegen seine Schüler durchzusetzen, ist er vollkommen ungeeignet, um den Schulleiter zu geben.
Abgesehen davon ist es erschreckend, wie sehr sich angeblich erwachsene Menschen zum Handlanger eines Strafsystems machen, dessen vollziehende Gewalt nun nicht anders kann, als Schüler zu kriminalisieren, weil sie ein Lied gesungen haben.
Mit seinem Bemühen, ein guter Untertan zu sein und sich bei denen, die er für die „Guten“ hält, auf Kosten anderer, hier seiner Schüler, anzudienen, steht der Held aus Bielefeld nicht alleine da. Die Not, sich als „Guter“ ausweisen zu müssen, ist in Deutschland in einem Ausmaß vorhanden, das erschreckend ist.
Wie dumm muss man sein, um ein solches Schild aufzuhängen. Wie groß muss die Notdurft sein, mit seiner Tugend zu wedeln?
Aus der Eisdiele:
„Zwei Kugeln Schokoladeneis bitte.“ „Was haben Sie bei der letzten Bundestagswahl gewählt?“ „Bitte?“ „Was haben Sie bei der letzten Bundestagswahl gewählt?“ „Wahlen sind geheim!“ „Ah, Sie wollen nicht sagen, wen Sie gewählt haben. Sie sind offensichtlich ein Rechter, ein AfD Wähler. Sie werden hier nicht bedient …“
Eis vom Vollhonk. Besser nicht. Gehen Sie eine Eisdiele weiter.
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