• 31. August 2025

Steht ein Krebs-Tsunami unter 45 bis 79jährigen bevor?

ByMichael Klein

Aug. 30, 2025
Werbung

Gleich vorweg das übliche Ärgernis: Es scheint in Deutschland nur dann möglich zu sein, zeitnahe Daten, wichtige gesundheitliche Kennzahlen zu erhalten, wenn die entsprechenden Daten politisch genutzt werden können, wie dies z.B. für die als Tagesdaten verfügbaren Inzidenzen zu COVID-19 der Fall war.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung

Wenn es darum geht, Daten zu missbrauchen, um einen Hype zu schaffen, dann ist plötzlich möglich, was ansonsten aussichtslos ist.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung

Krebsdaten gehören sicher zu den Daten, die aktuell gehalten werden müssen, um schnell Fehlentwicklungen erkennen zu können. Indes: Wer beim Statistischen Bundesamt und im Krebsregister sucht, der ist nach wie vor auf Daten reduziert, die im Jahre 2022 enden. In zweieinhalb Jahren ist es anscheinend nicht möglich gewesen, diese Daten zu aktualisieren, auf den neuesten Stand zu bringen. Eigentlich unglaublich.

SEDO

Und bei den Krebs-Daten, die vorhanden sind, haben wir Seltsamkeiten gefunden, die sich jeder Erklärung entziehen. Aber vielleicht haben Sie ja eine Erklärung.

Zunächst zur Datengrundlage. Die im folgenden präsentierten Daten stammen aus dem deutschen Krebsregister, das von einem eigens gegründeten Zentrum für Krebsregisterdaten bestückt wird:

„Das Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) schätzt jährlich die Zahl der Krebserkrankungen in Deutschland, die Basis bilden Daten aus den epidemiologischen Krebsregistern der Bundesländer. Da die Erfassung in Deutschland erst seit kurzem flächendeckend ist, liegen noch nicht aus allen Bundesländern belastbare Daten vor. Dies macht die Schätzung derzeit noch erforderlich. Da bei jeder Aktualisierung der Inzidenzschätzung der gesamte Datensatz im ZfKD neu analysiert wird, kann es zu (in der Regel leichten) Veränderungen der Ergebnisse gegenüber vorher veröffentlichten Angaben kommen. Dies ist zum Teil durch verspätet eingehende Meldungen bei den Krebsregistern bedingt und zum Teil durch die Methodik der Inzidenzschätzung selbst.“

Der Datenbestand, der derzeit öffentlich für Krebserkrankungen verfügbar ist, ist in der Abbildung vollständig dargestellt. Er umfasst die Jahre 1999 bis 2022 und ergibt das folgende Bild:

Pro Jahre werden in Deutschland rund eine halbe Million neue Krebserkrankungen registriert. Männer sind von Krebs häufiger betroffen als Frauen. Für beide steigt die Inzidenz seit 1999 stetig an, stiegt die Inzidenz stetig an, muss man sagen, denn in den Jahren der Plandemie, von 2020 bis 2022 gibt es einen Rückgang der zuvor deutlich ansteigenden Inzidenz.

Die Ursache kann darin bestehen, dass vorhandene Krebserkrankungen unerkannt geblieben sind, weil Krankenhäuser wegen einem Influenza vergleichbaren Virus ihre normale Tätigkeit eingestellt und ihren Mitarbeitern Tanzkurse verordnet haben.

Da die Hürden, die einer normalen Krebsvorsorgeuntersuchung in den Weg gestellt wurden, auch in anderen Bereichen vorhanden waren, geschaffen von Polit-Gangstern, die einmal in ihrem Leben wichtig sein wollten, könnte der Einbruch bei den Krebsdiagnosen ein Ergebnis fehlender Diagnostik sein, also kein Einbruch im eigenlichen Sinne, sondern eine Zeitbombe, die in den nächsten Jahren statistisch zünden wird, dann, wenn aus dem Krebs, der wäre er frühzeitig erkannt worden, behandelbar gewesen wäre, ein nicht mehr behandelbarer Krebs geworden ist.

Diese Kosten, von Polit-Gangstern und ohne Not verursacht, gehören zu den Kosten, die bislang noch niemand zusammengestellt hat.

SciFi-Support

Auch ScienceFiles muss finanziert werden.

Und es wird, angesichts stetig steigender Kosten, immer schwieriger, ScienceFiles zu finanzieren.

HELFEN Sie uns bitte dabei, den Laden am Laufen zu halten!

Es gibt drei Möglichkeiten, uns zu unterstützen:

Weitere Informationen finden Sie hier:

ScienceFiles-Unterstützung

Bei allen Unterstützern bedanken wir uns bereits an dieser Stelle sehr HERZLICH!

Eine Möglichkeit, die Hypothese, nach der fehlende Diagnosen die Ursache für den Einbruch bei Krebszahlen sind, zu prüfen, besteht darin, eine Drittvariable einzuführen, von der man annehmen kann, dass sie zum einen einen Einfluss auf die Anzahl von Krebsdiagnosen hat, zum anderen annehmen kann, dass sie diesen Einfluss konstant über Zeit ausübt.

Alter ist die Variable, die beide Anforderungen erfüllt.

Krebsdiagnosen variieren mit dem Alter und sollten in Altersgruppen mehr oder minder stabil sein. D.h., wenn man einen Trend der Inzidenz von Krebserkrankungen in bestimmten Altersgruppen berechnet und diesen Trend ab 2020 nutzt, um die Entwicklung hochzurechnen, dann sollte es zwischen berechnetem Trend und beobachteten Daten keine Abweichung für den Fall geben, dass die Diagnosehäufigkeit sich nicht verändert hat.

Und genau das haben wir getan: Den Trend der Krebsinzidenz für die Jahre 1999 bis 2019 für die drei Folgejahre und unterschiedliche Altersgruppen berechnet und mit den tatsächlich beobachteten Inzidenzen verglichen.

Für die Altersgruppen von 0 bis 19 Jahre, 20 bis 44 Jahre und 80+Jahre ergibt sich keine relevante Abweichung zwischen Erwartungswerten, also dem berechneten Trend und den beobachteten Werten, also den jährlich hinzukommenden neuen Krebserkrankungen, wie die folgenden drei Abbildungen zeigen:

Ein geradezu erstaunlich zwischen berechneten und beobachteten Werten konsistentes Ergebnis, auf dessen Grundlage man annehmen kann, dass es bei 0 bis 44jährigen und 80+jährigen keinerlei Effekt der Plandemie der Jahren 2020 bis 2022 auf die Häufigkeit, mit der neue Krebsdiagnosen erstellt werden, gibt.

Indes, das Bild wird zu einem vollständig anderen, wenn man die Altersgruppen der 45 bis 64jährigen und der 65 bis 79jährigen ergänzt. Dann weicht der berechnete Erwartungswert nicht nur von den beobachteten Werten ab, er weicht erheblich ab: die jährlich 2020, 2021 und 2022 neu hinzukommenden Krebsdiagnosen liegen in diesen Altersgruppen erheblich unter den Erwartungswerten:

Wie erklärt man ein solches Ergebnis?

Datenfehler?

Manipulation?

Wurden 45 bis 79jährige aggressiver als der Rest der Bevölkerung von einer Krebsvorsorgeuntersuchung abgehalten oder haben sie sich besonders standhaft geweigert, eine solche Untersuchung während der Plandemie über sich ergehen zu lassen?

Steht also ein Krebs-Tsunami bevor?

Sind andere Erkrankungen in beiden Altersgruppen der Grund dafür, dass eine vorhandene Krebserkrankung nicht mehr als Meldung ins Gewicht fällt?

Ehrlich gesagt, haben wir für dieses Ergebnis derzeit keine Erklärung.
Haben Sie eine?


Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:
Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher! DENN: ScienceFiles lebt von Spenden. Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!


Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken

Unser Spendenkonto bei Halifax:

ScienceFiles Spendenkonto: HALIFAX (Konto-Inhaber: Michael Klein):

  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24

Folgen Sie uns auf Telegram.


Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org


Print Friendly, PDF & Email

Zur Quelle wechseln
Author: Michael Klein
Michael Klein

Teile den Beitrag mit Freunden
Werbung