Ein „relativ kühler und ausgesprochen nasser“ Juli milderte die Trockenheit zwischenzeitlich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen seiner rund 2.000 Messstationen mitteilte.
Bundesweit fielen in diesem Sommer, also den Monaten Juni, Juli und August, demnach rund 227 Liter pro Quadratmeter Regen und damit etwa fünf Prozent weniger als im langjährigen Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur neueren Vergleichsperiode von 1991 bis 2020 beträgt das Defizit rund sechs Prozent, wie der DWD mitteilte. Der Vergleich aktueller Werte mit vieljährigen Werten ermöglicht den Angaben zufolge eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels.
Viel Sonnenschein im Sommer 2025
Die Temperatur habe in den drei Monaten im Mittel 18,3 Grad betragen und lag damit 2,0 Grad über dem Mittelwert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der aktuellen Vergleichsperiode 1991 bis 2020 ergab sich ein Plus von 0,7 Grad.
Insbesondere im Südwesten konnte man sich nach DWD-Angaben nicht über zu wenig Sonne beschweren. Dort wurden zum Teil mehr als 800 Sonnenstunden registriert. Bundesweit lag der Schnitt demnach bei rund 720 Stunden und damit 17 Prozent über dem Soll von 614 Stunden der Vergleichsperiode 1961 bis 1990. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 1991 bis 2020 wurde ein Plus von rund 10 Prozent erreicht.
Zur Quelle wechseln
Author: [email protected]