• 4. April 2025

Nach der Ankündigung des umfassenden US-Zollpakets wirbt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) für ein abgestimmtes Vorgehen mit anderen Ländern.

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Apr. 3, 2025

„Die EU muss jetzt ihre Allianzen mit anderen großen Handelspartnern stärken und sollte ihre Reaktion mit ihnen abstimmen“, sagte Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung. „Eine koordinierte Reaktion ist auch erforderlich, um Umleitungseffekten im internationalen Handel zu begegnen.“

Niedermark sagte, die angekündigten Zölle seien „ein beispielloser Angriff auf das internationale Welthandelssystem, freien Handel und globale Lieferketten“. Die Begründung für diese protektionistische Eskalation sei nicht nachvollziehbar. „Sie bedroht unsere exportorientierten Unternehmen und gefährdet Wohlstand, Stabilität, Arbeitsplätze, Innovationen und Investitionen weltweit.“

Die EU sei nur geschlossen handlungsfähig, betonte Niedermark. „Die Strategie der Kommission, in Kenntnis der europäischen Stärken weiterhin verhandlungsbereit zu bleiben und auf mögliche Angebote flexibel zu reagieren, unterstützen wir.“

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