• 27. Februar 2025

Von wegen Gleichbehandlung: Verein will Friedhof für LSBTI*-Community

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Feb. 27, 2025
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Nicht einmal im Tod scheint man gleich sein zu wollen, obwohl genau das ja immer laut gefordert wird: Die Schwulenberatung Berlin will eine LSBTI*-Grab- und Gedenkstätte auf dem Alten-St.-Matthäus-Kirchhof in Schöneberg.

Der, mit Steuergeld finanzierte Verein „Schwulenberatung Berlin“ möchte unbedingt einen eigenen Friedhof für seine LSBTI*-Community schaffen, um „den Bedürfnissen dieser Community gerecht zu werden“. Der Hintergrund sei, dass viele Menschen aus der LGBTQ+-Gemeinschaft im Laufe der Geschichte aufgrund von Diskriminierung und Verfolgung oft keine Möglichkeit gehabt, in bestehenden Friedhöfen beigesetzt zu werden, oder ihre Bestattung nicht den eigenen „kulturellen und sozialen Werten“ entsprach. Auch nach dem Tod werden einige von ihnen diskriminiert, weil beispielhaft ihre Familien nie das Coming-out oder die selbst erfundene Identität akzeptiert hätten, so des weiteren das Wehklagen.

Und weil auch nach dem Tod für diese Gesellschaft die Sexualität offensichtlich noch das Wichtigste ist, muss nun ein LSBT*-Friedhof samt Gedenkstätte auf dem Alten-St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg her. Das LSBTI*-Segregationprojekt sollte in der ersten Ausbauform Platz für bis zu zehn Särge und 100 Urnen haben. Außerdem eine Gedenkwand, an der Namen, Geburts- und Sterbedaten von Verstorbenen eingraviert werden können, selbst wenn sie an einem anderen Ort beigesetzt wurden.

Um dieses Exklusivprojekt zu realisieren, ist man aktuell noch auf der Suche nach finanzieller Unterstützung, denn das Projekt wird Gesamtkosten in Höhe von 160.000 Euro verursachen.

Mutmaßlich bewusst, dass der Nachweis schwierig wird, wird betont, dass schwul oder lesbisch niemand sein müsse, um in der neuen Friedhofs-Abteilung seine letzte Ruhestätte zu finden: „Sie richtet sich an Menschen, die zur Community gehören oder sich ihr zugehörig fühlen“, so die mit Steuergeld gepuderten Berliner Schwulenberatung.

In den sozialen Netzwerken scheint das Projekt nicht überall auf Gegenliebe zu st0ßen:

„Ich kam mir als homosexueller Mann noch nie so verarscht vor als in den jetzigen Zeiten.“

„Nee oder? Sind wir vor dem Herrn nicht alle gleich? Ich bin echt total schmerzlos, jeder soll sich fühlen wie er will aber es erstaunt mich immer wieder, dass die, die Toleranz predigen offensichtlich keine Ahnung haben, was das bedeutet. „

„Hoffentlich ist der Spuk bald vorbei!“

„Wenn das Kalifat Wirklichkeit werden sollte werden sich all diese stumpfsinnigen Luxusfragen schlagartig erübrigen.“

usw. usw. usw.

(SB)

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Author: Bettina Sauer
Journalistenwatch

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