• 26. Februar 2025

Wachsendes Staatsdefizit trotz höchster Steuereinnahmen aller Zeiten: Deutschland ist nur noch beim Schuldenmachen Spitze

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Feb. 26, 2025
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Im vergangenen Jahr hat der deutsche Staat es geschafft, sowohl Rekordeinnahmen zu verbuchen als auch einen neuen Schuldenrekord anzuhäufen. Dies geht aus einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach nahm der Staat erstmals über zwei Billionen Euro ein, das Staatsdefizit stieg zugleich aber auf knapp 119 Milliarden Euro, 15 Milliarde mehr als 2023. Damit wurden die Erwartungen um rund sechs Milliarden Euro übertroffen. Im Klartext heißt das, der Staat hat fast 120 Milliarden Euro mehr ausgegeben als er eingenommen hat – und das bei Einnahmen von unfassbaren 2.012,9 Milliarden Euro! Allein das Steueraufkommen wuchs um 3,5 Prozent, die Sozialbeiträge nahmen um 6,5 Prozent zu, die Zinseinnahmen des Staates um 13,9 Prozent.

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Zugleich gab der Staat aber 2.131,6 Milliarden Euro aus, ein Anstieg um 5,3 Prozent. Der Anteil der Zinsen lag bei 24,2 Prozent, die monetären Sozialleistungen stiegen um sieben, die sozialen Sachleistungen um acht Prozent. Renten, Pensionen, Pflege- und Bürgergeld waren dabei die Hauptkostentreiber. Die Schuldenquote betrug 2,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und lag damit noch knapp unter der Drei-Prozent-Grenze des EU-Wachstums- und Stabilisierungspaktes, die von Frankreich seit Jahren gebrochen wird.

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Monströse Schuldenspirale

Die ARD vermeldet es geradezu als Erfolg Deutschlands, dass man noch unter dieser Wegmarke bleibt. Dass eine riesige Schuldenlast, immer höhere Lohnkosten und aberwitzig teure und zudem noch völlig wirkungslos Sozialprogramme, die natürlich größtenteils in die Bewältigung der millionenfachen Massenmigration fließen, Deutschland in eine monströse Schuldenspirale treiben, die auch durch immer neue Rekordeinnahmen in Billionenhöhe nicht mehr kompensiert werden kann, erwähnte man nicht.

Ein Staat, der immer weniger in der Lage ist, seinen elementarsten Aufgaben nachzukommen, presst seinen Bürgern immer mehr Geld ab, wird zugleich immer dysfunktionaler, verschwendet das Geld für allen möglichen ideologischen Unsinn im In- und Ausland und häuft immer neue Rekordschulden an. Und der designierte Kanzler Friedrich Merz will auch noch mit einem beispiellosen Taschenspielertrick den abgewählten Bundestag dazu benutzen, die Schuldenbremse auszuhebeln, um weitere Milliarden in die Ukraine zu pumpen und in Aufrüstung zu investieren, um Deutschland vor einem imaginären russischen Angriff zu schützen. Damit würde dann auch noch das allerletzte Bollwerk gegen die grenzenlose Ausgabenwut der Politik geschliffen. (TPL)

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Author: Kurschatten
Journalistenwatch

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