• 4. April 2025

Die Welthandelsorganisation (WTO) fürchtet wegen der geplanten und bereits eingeführten US-Zölle einen Rückgang im weltweiten Warenhandel um ein Prozent.

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Apr. 3, 2025
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Das entspreche einer Korrektur der aktuellsten Prognose um 4 Prozentpunkte nach unten, teilte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala in Genf mit. Sie äußerte sich tief besorgt. Die Situation könnte mit möglichen Vergeltungsmaßnahmen zu einem Zollkrieg eskalieren, der den Handel dann weiter beeinträchtige.

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Sie erinnerte daran, dass der Großteil des Welthandels weiter nach den ausgehandelten WTO-Regeln stattfinde. Dieser Handel mache rund 74 Prozent aus, nach 80 Prozent Anfang des Jahres – also vor dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump.

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„Handelsmaßnahmen dieser Größenordnung haben das Potenzial, zu erheblichen Umleitungen der Handelsströme zu führen“, warnte sie zudem. „Ich rufe die Mitgliedsländer auf, mit dem daraus resultierenden Druck verantwortungsvoll umzugehen, um zu verhindern, dass sich die Handelsspannungen ausweiten.“

Unter anderem die EU hat eigene geplante Zölle unter anderem damit begründet, sie müsse sich davor schützen, dass Waren, die nicht mehr in die USA geliefert werden, in großem Umfang in der EU landen.

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Author: [email protected]

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