Betriebe setzen zunehmend auf Kriseninterventionen nach traumatischen Ereignissen

Betriebe setzen zunehmend auf Kriseninterventionen nach traumatischen Ereignissen


Jeden von uns kann es treffen: Es sind Ereignisse wie Terrorattacken, schwere Betriebsunfälle, bevorstehende Kündigungen, der Tod eines Kollegen oder eine Krankheit, die Menschen während der Arbeit bewusst oder unbewusst psychisch belasten können. Der Grund dafür, warum sich der eine mehr und ein anderer weniger mit dem folgenschweren Ereignis beschäftigt, hängt von der persönlichen Resilienz ab. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Reaktion unseres Gehirns nicht wesentlich zwischen einer Terrorattacke und einer plötzlichen Kündigung unterscheidet. Die Symptome und Verarbeitungsmechanismen sind vergleichbar. Erhöhter Leistungsdruck und angezogenes Arbeitstempo führen bei vielen Beschäftigten zu einer erhöhten Grundbelastung, wodurch die Bewältigungs-kapazitäten für kritische Ereignisse dann schnell erschöpft sind. Die Folgen sind eine steigende Fehlerquote und häufige Krankschreibungen, weil die nötige Konzentration am Arbeitsplatz fehlt. Für Unternehmen stellen krankheitsbedingte Ausfälle immer ein finanzielles Risiko dar, weshalb Betriebe häufiger als früher in ihre Krisenkompetenz investieren.

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