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Drastischer Rückgang der Transaktionen im ersten Halbjahr 2015 nach einem starken zweiten Halbjahr 2014

München/London/Paris, 10. September 2015. Silverfleet Capital hat heute gemeinsam mit mergermarket die Ergebnisse seines Buy&Build-Monitors für das erste Halbjahr 2015 veröffentlicht. Der Buy&Build-Monitor analysiert regelmäßig die Zukauf-Aktivitäten europäischer Unternehmen, die von Private-Equity-Gesellschaften unterstützt werden.

Im ersten Halbjahr 2015 wurden bisher 143 Folgeakquisitionen bekanntgegeben im Vergleich zu 202 Zukäufen im zweiten Halbjahr 2014, deren Zahl von zunächst erfassten 169 Transaktionen nach oben korrigiert wurde. Weitere Daten zu kleineren Buy&Build-Transaktionen werden üblicherweise noch lange nach der Veröffentlichung dieses Monitors gemeldet. Daher dürfte erfahrungsgemäß die Zahl der Transaktionen des ersten Halbjahrs 2015 im nächsten Buy&Build-Monitor ebenfalls noch einmal nach oben korrigiert werden. Der Vergleichswert für das erste Halbjahr 2014 sind 167 Transaktionen, an denen sich wohl auch nachträglich nicht mehr viel ändern wird. Das lässt den Schluss zu, dass das Aktivitätsniveau im ersten Halbjahr 2015 insgesamt niedriger lag als im zweiten Halbjahr 2014 und höchstens mit dem ersten Halbjahr 2014 gleichziehen wird.

Der durchschnittliche Transaktionswert der Folgeakquisitionen im ersten Halbjahr 2015 auf Basis der 30 Transaktionen, deren Werte in diesem Zeitraum veröffentlicht wurden, lag mit 51 Millionen Euro unter dem Durchschnittswert von 59 Millionen Euro für die im zweiten Halbjahr 2014 veröffentlichten 39 Transaktionen – und damit weit unter dem Durchschnittswert von 117 Millionen Euro für die 27 bekanntgegebenen Transaktionen im ersten Halbjahr 2014.

Obwohl die Buy&Build-Aktivität in Skandinavien generell gering war, haben dort einige bemerkenswerte Transaktionen im ersten Halbjahr 2015 stattgefunden. Darunter waren etwa der Erwerb von Nordea Merchant Acquiring durch Advent International – mit 230 Millionen Euro (1,7 Milliarden Dänische Kronen) – sowie der Erwerb der Nets Holdings A/S durch Bain Capital. Weitere bedeutende Transaktionen in Skandinavien wurden durch Cinvens Visma AS getätigt, die die skandinavische Sparte der e-conomic international A/S für geschätzte 200 Millionen Euro (1,5 Milliarden Dänische Kronen) erwarb sowie drei weitere Unternehmen in derselben Region für eine unveröffentlichte Summe.

Die Mehrheit der außerdem erwähnenswerten Add-ons im ersten Halbjahr 2015 fanden in Großbritannien statt, darunter der Erwerb der Lernschwäche-Sparte von Care UK für geschätzte 93 Millionen Euro durch die Lifeways Group, die mit Kapital von OMERS Private Equity unterstützt wurde. Drei der größeren britischen Transaktionen unterlagen der Prüfung der Competition and Markets Authority (CMA): Funeral Services Partnership erwarb mit Unterstützung von August Equity Partners die 47 Niederlassungen von Laurel Funerals, die nicht von Dignity plc. gekauft wurden. Pure Gym Limited verkündete die von CCMP Capital unterstützte Akquisition von LA Fitness, die die CMA im August freigegeben hat (im Gegensatz zu Pure Gyms früherem Angebot für The Gym Group). Aktuell prüft die CMA den Kauf der Bowplex Limited durch die Original Bowling Company aus dem Hause Electra Partner Private Equity und wird sich anschließend der Ferienpark-Industrie zuwenden.

„Im letzten halben Jahr ist es für PE-gestützte Unternehmen definitiv schwieriger geworden, Add-on-Transaktionen abzuschließen. Auch die Erfahrung mit unseren eigenen Portfolio-Unternehmen zeigt eine enorme Konkurrenz durch rivalisierende strategische Wettbewerber. Die Preisvorstellungen der Verkäufer sind in vielen Branchen gestiegen und die Due Dilligence kann jederzeit inakzeptable Risiken aufzeigen. Darüber hinaus sind ab einem bestimmten Niveau der Marktkonsolidierung immer auch die Kartellbehörden involviert, wie einige der größeren Transaktionen in Großbritannien zeigen“, kommentiert Neil MacDougall, Managing Partner von Silverfleet Capital, die aktuellen Ergebnisse des Buy&Build-Monitors.

Über Silverfleet Capital

Silverfleet Capital ist als Private-Equity-Investor seit 30 Jahren im europäischen Mid-Market aktiv und verwaltet derzeit rund 1,6 Milliarden Euro. Mit Büros in München, London und Paris tätigt Silverfleet komplexe, grenzübergreifende Investments und erzielt Wertsteigerung durch seine „buy to build“-Investmentstrategie. Im Rahmen dieser Strategie beschleunigt Silverfleet das Wachstum seiner Tochterunternehmen, indem es in neue Produkte, Produktionskapazitäten und Mitarbeiter investiert, erfolgreiche Retailformate installiert oder Folgeakquisitionen tätigt. Seit 1990 hat Silverfleet Capital drei Milliarden Euro in 116 Unternehmen investiert.

Silverfleet hat sich auf vier Branchenschwerpunkte spezialisiert: Wirtschafts- und Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Produktion und Einzelhandel sowie Freizeit- und Konsumgüter. In den vergangenen zehn Jahren hat der Private-Equity-Investor 32 Prozent seines Anlagevermögens in Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland investiert, 26 Prozent in Großbritannien, 25 Prozent in Skandinavien und 17 Prozent hauptsächlich in Frankreich und den Benelux-Staaten. Zu Silverfleets aktivem Beteiligungsportfolio zählen bekannte Marken wie der auf junge Schuhmode spezialisierte Einzelhändler OFFICE, La Fee Maraboutee, ein Groß- und Einzelhandelsunternehmen für Damenmode und Masai Clothing Company, ein dänischer Damenmode-Hersteller. Zum Portfolio gehören außerdem der Wursthüllenhersteller Kalle, der Call-Center-Betreiber CCC sowie der B2B- und B2C-Retailkonzern creatrade.

Silverfleet Capital verfügt über einen konstant soliden Investment Track Record. Als sich Silverfleet kürzlich von seinem Portfolio-Unternehmen Aesica trennte, einem führenden Pharma-Vertragsentwickler und -hersteller, wurde ein Investment-Multiple von 3,3x realisiert. Ein anderer nennenswerter Exit war der Verkauf von Sterigenics International Inc., Weltmarktführer bei der Sterilisierung medizinischer Geräte.* Beim Verkauf von European Dental Partners, einem führenden Hersteller für Verbrauchsartikel in Zahnarztpraxen, betrug der Multiple 2,3x. Einen Multiple von 3,2x erzielte Silverfleet beim Verkauf von Histoire d“Or, einem Schmuck-Einzelhandelsunternehmen. Bei dem Finanzdienstleister TMF erzielte Silverfleet einen Multiple von 6,1x; bei Phadia, Weltmarktführer in der Allergiediagnostik, einen Multiple von 4,8x.

*Nennung des Multiples aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

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Silverfleet unterstützt Management-Buy-out bei dänischer Damenmode-Marke

München/London/Paris, 24. Juni 2015. Das auf den europäischen Mid-Market spezialisierte Private-Equity-Haus Silverfleet Capital erwirbt den dänischen Damenmode-Hersteller Masai Clothing Company ApS. Dabei handelt es sich um das erste Investment, das Silverfleet Capital aus seinem neuen Fonds Silverfleet II tätigt, der im Mai 2015 mit einem Volumen von 850 Millionen Euro geschlossen worden war.

Masai mit Hauptsitz in Kopenhagen vertreibt seine im eigenen Haus entworfene Mode im Groß- und Einzelhandel in mehr als 25 Ländern weltweit. Hauptabsatzmärkte des Unternehmens sind Skandinavien (mit 18 Concept Stores in Dänemark, Schweden und Norwegen) sowie Großbritannien und Deutschland. Masai-Mode wird in 1340 Geschäften angeboten auch in Australien, den USA und Kanada. Masai steht für Design, Qualität und Komfort. Ein eigenes Team aus Inhouse-Designern entwirft vier Kollektionen im Jahr für einen treuen, modebewussten Kundenstamm. Der Einzelhandelsumsatz der Marke beträgt weltweit rund 105 Millionen Euro im Jahr.

Silverfleet Capital erwibt eine Mehrheitsbeteiligung an Masai von den Geschwistern Hans und Nina Rye, die das Unternehmen vor 23 Jahren gegründet hatten. Das bisherige Management um CEO Sune Bjerregaard führt das Unternehmen weiter und erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an Masai. Fremdkapital stellen im Rahmen der Transaktion BlueBay und Lloyds Bank zur Verfügung. Der Erwerb steht noch unter Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden, mit der die Parteien zeitnah rechnen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Silverfleet-Investition versetzt Masai in die Lage, bestehende Märkte stärker zu durchdringen und neue Wachstumsmärkte zu erschließen.

„Wir freuen uns sehr, Silverfleet an Bord zu haben. Sie sind für uns genau der richtige Partner, um weiter zu wachsen. Silverfleet hat langjährige Erfahrung im Einzelhandel und eine beeindruckende Leistungsbilanz, wenn es darum geht, Unternehmen zu grenzübergreifendem Wachstum zu verhelfen“, erklärt Masai-CEO Sune Bjerregaard.

Gareth Whiley, für Einzelhandel und Skandinavien zuständiger Partner bei Silverfleet Capital, hat die Transaktion verhandelt und wird neben Mark Piasecki, Principal bei Silverfleet, dem neuen Aufsichtsrat von Masai angehören. „Wir sind begeistert von diesem Investment“, sagt Whiley. „Die Marke Masai ist sowohl stark als auch ausdifferenziert, und wir freuen uns sehr darauf, mit dem Management auf dem bisher Erreichten aufzubauen und das Wachstum künftig zu beschleunigen.“

Seitens Silverfleet Capital haben außerdem Rob Knight und Sumit Dheir aus dem Londoner Büro die Transaktion begleitet. Beraten wurde Silverfleet dabei von Handelsbanken (Corporate Finance), Accura sowie Latham & Watkins (Legal), Deloitte (Financial & Tax Due Diligence), OC&C (Commercial Due Diligence), Intuitus (IT Due Diligence) und Willis (Insurance Due Diligence).

Silverfleet ist seit Jahren in Skandinavien aktiv. Bei Masai handelt es sich um die dritte Transaktion in Dänemark in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Das Private-Equity-Haus ist außerdem an zwei weiteren dänischen Unternehmen beteiligt: zum einen an Phase One, Weltmarktführer bei High-End-Kamera-Systemen im Mittelformat und Bildbearbeitungssoftware. Zum anderen an Cimbria, einem führenden Hersteller von Schüttgutanlagen sowie Anlagen zur Weiterverarbeitung von Saatgut und Getreide.

Über Silverfleet Capital
Silverfleet Capital ist als Private-Equity-Investor seit 30 Jahren im europäischen Mid-Market aktiv und verwaltet derzeit rund 1,6 Milliarden Euro. Mit Büros in München, London und Paris tätigt Silverfleet komplexe, grenzübergreifende Investments und erzielt Wertsteigerung durch seine „buy to build“-Investmentstrategie. Im Rahmen dieser Strategie beschleunigt Silverfleet das Wachstum seiner Tochterunternehmen, indem es in neue Produkte, Produktionskapazitäten und Mitarbeiter investiert, erfolgreiche Retailformate installiert oder Folgeakquisitionen tätigt. Seit 1990 hat Silverfleet Capital drei Milliarden Euro in 115 Unternehmen investiert.
Silverfleet hat sich auf vier Branchenschwerpunkte spezialisiert: Wirtschafts- und Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Produktion und Einzelhandel sowie Freizeit- und Konsumgüter. In den vergangenen zehn Jahren hat der Private-Equity-Investor 33 Prozent seines Anlagevermögens in Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland investiert, 27 Prozent in Großbritannien, 22 Prozent in Skandinavien und 18 Prozent hauptsächlich in Frankreich und den Benelux-Staaten. Zu Silverfleets aktivem Beteiligungsportfolio zählen bekannte Marken wie der auf junge Schuhmode spezialisierte Einzelhändler OFFICE und La Fee Maraboutee, ein Groß- und Einzelhandelsunternehmen für Damenmode. Zum Portfolio gehören außerdem der Wursthüllenhersteller Kalle, der Call-Center-Betreiber CCC sowie der B2B- und B2C-Retailkonzern creatrade.
Silverfleet Capital verfügt über einen konstant soliden Investment Track Record. Als sich Silverfleet kürzlich von seinem Portfolio-Unternehmen Aesica trennte, einem führenden Pharma-Vertragsentwickler und -hersteller, wurde ein Investment-Multiple von 3,3x realisiert. Ein anderer nennenswerter Exit war der Verkauf von Sterigenics International Inc., Weltmarktführer bei der Sterilisierung medizinischer Geräte.* Beim Verkauf von European Dental Partners, einem führenden Hersteller für Verbrauchsartikel in Zahnarztpraxen, betrug der Multiple 2,3x. Einen Multiple von 3,2x erzielte Silverfleet beim Verkauf von Histoire d“Or, einem Schmuck-Einzelhandelsunternehmen. Bei dem Finanzdienstleister TMF erzielte Silverfleet einen Multiple von 6,1x; bei Phadia, Weltmarktführer in der Allergiediagnostik, einen Multiple von 4,8x.
*Nennung des Multiples aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Über Masai
Die Masai Clothing Company wurde 1992 von den Geschwistern Hans und Nina Rye gegründet. Masai-Mode ist heute in mehr als 1340 unabhängigen Modegeschäften und Kaufhäusern in 25 Ländern erhältlich sowie in 18 Concept Stores: zwölf in Dänemark, fünf in Schweden, einer in Norwegen. Masai entwirft und vertreibt Bekleidung für die erwachsene, modebewusste Frau, die einen entspannten und individuellen Stil bevorzugt. Außergewöhnliche, variantenreiche Schnitte und hochwertige Stoffe charakterisieren den einzigartigen Ausdruck, der Masai auszeichnet. Mehr unter www.masai.eu und facebook.com/Masaiclothingcompany

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