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C.W. Dallwig GmbH, Kassel-Waldau

Großer Zuspruch für 7. Dallwig-Architekten und Planerforum!
Andreas Grimm, Architekt Thomas Meyer, Prof. Dr. Winfried Heusler (v.l.n.r.)

59 geladene Architekten und Planer aus ganz Hessen kamen am 07. Mai in den Geschäftsräumen des Kasseler Traditionsunternehmens C.W. Dallwig GmbH zusammen um sich im Rahmen des Dallwig-Architekten und Planerforums 2015, über neueste Kenntnisse im Bereich Fenster- und Fassadenabdichtung, multifunktionale Türen sowie Barrierefreiheit, Energieeffiziente Fassaden und Gebäudeintegrierte Photovoltaik zu informieren. Alle Teilnehmer, die Mitglied in der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen sind, hatten die Möglichkeit über die Teilnahme am 7. Dallwig-Architekten und Planerforum wichtige, von der Kammer anerkannte, Fortbildungspunkte zu sammeln.

Auf dem Weg zum Kompetenzzentrum für Fassadentechnik

Das Kasseler Unternehmen für Fassadenbau, rund um Geschäftsführer Andreas Grimm, stieß im Jahr 2008 mit einer Informationsveranstaltung über Fassadenbau auf so großes Interesse bei Architekten und Planern, das die Idee entstand, gemeinsam mit Partnern aus der Bauwirtschaft das Dallwig-Architekten und Planerforum ins Leben zu rufen. Dass das der richtige Impuls war zeigt sich am großen Interesse des Fachpublikums und der durchweg positiven Resonanz der Forumsteilnehmer.

„Die Idee eines Kompetenzentrums bewegt mich, seitdem wir mit den Dallwig-Seminaren begonnen haben. Als ich mit meinen Partnern bei Schüco schließlich darüber redete, stieß ich gleich auf Begeisterung.“ so Andreas Grimm, Geschäftsführer des nordhessischen Traditionsunternehmens C.W. Dallwig GmbH und Initiator des Dallwig-Architekten und Planerforums. „Die Entwicklungen in der Branche sind so vielfältig und rasant, dass ich Planern und Bauherren mit unserem Know-how und der Unterstützung von Experten und Entwicklern ein Forum bieten will.“ so der Initiator. Dass Grimm mit seiner Idee auf dem richtigen Weg ist, zeigte sich auch bei der diesjährigen Veranstaltung.
Neben dem Referenten der Firma Schüco, Herr Prof. Dr. Heusler, Experte für energieeffiziente Fassaden, stießen auch die Vorträge von Olaf Thies, Experte der Firma GEZE für multifunktionale Türen und dessen Barrierefreiheit, Drehtürantriebe, RWA Zuluft und Rettungswegsysteme, Kai Brandau, Experte der Firma Lithodecor für gebäudeintegrierte Photovoltaik, Eberhard Achenbach, Ingenieur und Sachverständiger über das Verhalten bei Reklamationen aus dem Bereich der Verglasung und Fassadentechnik, sowie Heinz-Josef Nilges, von Henkel Teroson, dem Spezialisten für Fenster- und Fassadenabdichtung unter Berücksichtigung der bauphysikalischen Anforderung, auf großes Interesse bei den Anwesenden Architekten und Planern. Weitere Impressionen vom Forum finden Sie unter www.dallwig-forum.de.

Die Firma wurde 1798 von dem Schlossermeister Dallwig in Kassel gegründet, der später zum „Königlichen Hofschlossermeister“ ernannt wurde. Mit der 200 Jahre alten Tradition ist Dallwig heute einer der erfahrensten Betriebe der Branche. Der im Jahre 1987 von den Brüdern Bernd und Wolfgang Grimm neu formierte Metallbaubetrieb trägt heute den Namen „C. W. Dallwig Nachfolger Grimm GmbH“. 1993 erfolgte der Umzug in moderne Büro- und Fertigungsräume in die Heinrich-Hertz-Straße 5, 34123 Kassel – das neue Industriegebiet Waldau-Ost. Ein neues Firmendomizil, das den Ausdruck des Qualitätsanspruches in Funktionalität und architektonischer Gestaltung werbewirksam nach außen darstellt. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 30 Mitarbeiter und ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb.

Kontakt
C.W. Dallwig Nachf. Grimm GmbH

Andreas Grimm
Heinrich-Hertz-Straße 5
34123 Kassel
05 61 / 9 59 18-0

[email protected]
www.dallwig.de

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Historisches Wirthausschild der ‚Alten Post‘ in Nagold wird aufwaendig restauriert

Die Kunst ist das Koennen der alten Meister
Restauriertes Wirtshausschild in alter Blüte

Der Schwarzwald ist eine Reise wert. Das wissen nicht nur Baden-Württemberger, sondern auch Menschen aus der ganzen Welt. Anziehungspunkte, bzw. Touristenattraktionen gibt es reichlich. Nicht zuletzt gehört auch die schöne Stadt Nagold zu diesen Attraktionen – nicht erst seit der äußerst erfolgreichen Landesgartenschau im Jahr 2013. Nagold war den Menschen auch schon vorher ein Begriff. Die historische Stadt hat es vielen angetan. Ein besonderes Schmuckstück unter den historischen Gebäuden der Stadt ist der Gasthof ‚Alte Post‘ am Vorstadtplatz – er wird derzeit umfassend renoviert.

Ist es erwähnenswert, wenn ein altes Gebäude renoviert wird? Ja, ist es! Zumal es sich bei dem 1696 erbauten Gebäude um eines der wenigen Gebäude handelt, die eine über 300-jährige Tradition als Gasthaus nachweisen können. Aber das ist lediglich der historische Hintergrund dieses außergewöhnlichen Gebäudes. Heute ist es die Heimat des Restaurants von Ralf Ziener.

Viel bemerkenswerter ist die Herausforderung, der sich die Handwerker und Restauratoren stellen, die ein solches Gebäude im Rahmen des Denkmalschutzes durch ihre Arbeit erhalten. Bei der alten Post sind das viele Details – zum Beispiel das Wirtshausschild, das in seinen Ausmaßen und seiner Gestaltung wohl einmalig in der Welt sein dürfte. Etwa 4 Meter ragt es von der Fassade des Hauses und ist schon von weitem gut zu sehen. An Eigengewicht bringt es annähernd eine Tonne auf die Waage.

Dieses stattliche und künstlerisch bedeutende Wirtshausschild wurde im Jahr 1913 durch den Freudenstädter Kunstschmied Baldenhofer angefertigt. Die Entwürfe dafür stammten von dem Stuttgarter Künstler Robert Nachbauer, der das Fachwerk der ‚Alten Post‘ 1906 freigelegt und die Fassade des wunderschönen Gebäudes gestaltet hatte. Das Wirtshausschild gehört in seiner Pracht heute wohl zu den meist fotografierten Objekten in Nagold.

Solche Objekte müssen erhalten werden, denn sonst zernagt sie der Zahn der Zeit. Im Fall des Wirtshausschildes der ‚Alten Post‘ kann das unter Umständen auch gefährlich werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass durch bereits entstandene, fortgeschrittene Korrosion und durch extreme Witterungsverhältnisse Teile des Schildes herunterfallen und jemand verletzen könnten, ist gestiegen. Die Haftung für die Besitzer wäre in solchen Fällen daher ein Risiko.

1984/85 war das Schild, nach einem Besitzerwechsel des Gebäudes, schon einmal oberflächlich in Stand gesetzt worden. Nun wird es umfassend restauriert. Zwei Restauratoren haben sich in der Vergangenheit schon an dem prunkvollen Wirtshausschild versucht, waren aber an der Komplexität des Kunstwerkes gescheitert und gaben auf.

Jetzt hat die Stadt Nagold in dem Reutlinger Metallbauer und Restaurator Roland Hamm einen Partner gefunden, der sich dieser großen Aufgabe intensiv widmet. Der Metallhandwerker kommt ursprünglich aus der Industrie, hier hat er zwei Meistertitel erworben, den des Schlossers und den des Schmieds. Auch hat er einige Jahre, als Ausbilder der Handwerkskammer, die Schlosser- und Schmiedewerkstätte der Handwerkskammer Reutlingen geleitet. 1985 eröffnete er in Reutlingen seinen eigenen Betrieb. Seither bieten Roland Hamm und sein Team ihren Kunden individuelle Metallarbeiten mit hohem Qualitätsanspruch an. Neben privaten Kunden zählt die Firma Hamm auch anspruchsvolle Architekturbüros und Firmen, mit denen gemeinsam Sonderlösungen entworfen und dann gefertigt werden, zu ihren Kunden. Das Geländer an der Eingangstreppe des Schloss Solitude in Stuttgart und Arbeiten am Ludwigsburger Schloss, sowie historische Projekte in Reutlingen und Tübingen stammen aus seiner Werkstätte.

Die historische Komponente des Schlosser-Handwerks interessierte ihn intensiv und so ließ er sich von 1985 bis 1987 in einem Studium in Schloss Raesfeld in Westfalen zum „Restaurator im Metallhandwerk“ ausbilden. In diesem Themenfeld erarbeitete er sich schon bald einen guten Namen. 1991 wurde er von der Bundesregierung zu einer Studienreise zum Denkmalschutz eingeladen. Als Gast des italienischen Staates besuchte er die Restaurierungswerkstätten an den historischen Plätzen in Rom, Venedig und Florenz.

„Die Techniken der Kunstschmiede früherer Zeiten übten schon immer eine große Faszination auf mich aus.“ Und diesen Einblick und das Verständnis für die vergangenen Zeiten braucht Roland Hamm für seine Arbeit am Wirthausschild der ‚Alten Post‘ auch. Bei der Restaurierung werden nur da, wo es unbedingt notwendig ist, neue Teile mit alten Techniken hergestellt und ergänzt. Die historische Substanz soll so weit wie möglich erhalten bleiben. Hamm hat sich eigens dafür, ganz wie seine historischen Vorfahren im Handwerk, spezielle Werkzeuge selbst gebaut, um den Techniken der Zeitgenossen aus der Entstehungszeit des Schildes möglichst nah zu kommen.

Aber da wo es Sinn macht werden, immer in Absprache mit den Denkmalschützern, auch moderne Techniken angewandt. Für die Metallhandwerker um die Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert war Schweißen noch nicht immer und überall die gängige Arbeitsweise. Metallteile wurden meist mit Nieten verbunden. Aber genietete Verbindungen haben die Eigenheit, dass dadurch Materialdoppelungen entstehen, die sehr Korrosionsanfällig sind. Das bedeutet, sie sind gegen Rost wesentlich anfälliger. Und da, wo es für die Haltbarkeit des Schildes gut und sinnvoll ist wird nun eben geschweißt oder in Absprache mit dem Denkmalamt wurden die Nieten mit Edelstahlschrauben ersetzt.. Auch mit diesem Material hat der Betrieb durch das Edelstahlcenter Reutlingen, dass zum Unternehmen gehört, große Erfahrung.

Und eine weitere moderne Technik findet ganz zum Abschluss der Restaurierung noch Anwendung. Bei den Spezialisten der Anton Geiselhart GmbH aus Reutlingen wird die Oberfläche des Schildes noch veredelt und versiegelt. Damit es den Besuchern des historischen Vorstadtplatzes in Nagold möglich lang Freude macht und als Motiv für ambitionierte Fotografen zur Verfügung steht. Zu Beginn der Saison im kommenden Frühjahr dürfte es wieder soweit sein. Dann wird das Wirtshausschild der ‚Alten Post‘ wieder an seiner angestammten Stelle, hoch oben an der Fassade der ‚Alten Post‘ hängen und weithin sichtbar sein.

Wir sind Spezialisten mit Erfahrung aus Management und Fachbereichen mit ergänzendem Know-How.
Als Dienstleister können wir Ihre Arbeit durch unsere Services unterstützen.

Know-how und Do-how Idee und Umsetzung
Sie bekommen nicht nur Konzepte. Wir erarbeiten schnell und unbürokratisch gemeinsame, individualisierte Lösungen. Diese planen wir praxisnah, setzen diese um und überprüfen.
Wir verstehen bestehende Grenzen und überwinden diese innovativ aber verträglich.
Um der zunehmenden Internationalisierung Rechnung zu tragen, arbeiten wir weltweit und sind an verschiedenen Standorten.
Wir folgen konsequent der Philosophie \“Umsetzbarkeit ist der Schlüssel der Beratung\“ und lassen uns daran messen.

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