OP am Grauen Star mit Multifokallinse: Hightech im Auge

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Grauer Star oder Katarakt: Behandlung durch Operation

OP am Grauen Star mit Multifokallinse: Hightech im Auge

Der Graue Star wird häufig mit einer Multifokallinse korrigiert. (Bildquelle: © Nomad_Soul – Fotolia)

Bei einer Staroperation wird eine sogenannte Intraokularlinse eingesetzt. Eine Kunststofflinse ersetzt die natürliche Linse. Der Graue Star (auch Katarakt oder Alterskatarakt genannt) wird immer häufiger mit einer Multifokallinse korrigiert. Pro Jahr werden in Deutschland etwa 800.000 Staroperationen durchgeführt. Sie ist damit eine der am häufigsten durchgeführten Operationen. In den allermeisten Fällen muss der Patient nicht stationär aufgenommen werden, sondern kann sich einer ambulanten Operation unterziehen. Diese Operation dauert in der Regel nicht länger als 20 Minuten. Der Zeitpunkt der Operation wird zwischen dem Arzt und dem Patienten individuell festgelegt. In vielen Fällen ist es angezeigt, den Eingriff möglichst frühzeitig durchzuführen. So besteht die Chance, das volle Sehvermögen wieder zu erlangen.

Grauer Star Operation: Mikrochirurgie am Auge

Bei der Operation am Grauen Star handelt es sich um ein mikrochirurgisches Verfahren. Dies heißt ganz konkret, dass bei der Operation ein spezielles Mikroskop zum Einsatz kommt. Die natürliche Linse, die bei einer Katarakt oder einer Alterskatarakt getrübt ist, muss im Rahmen einer Operation entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt werden. Damit die Operation bei einer Katarakt den Sehfehler in der Ferne korrigieren kann, ist es erforderlich, dass die Kunststofflinse die vorausberechnete Brechkraft besitzt. Um dies zu erreichen, muss die Augenlänge des Patienten gemessen und die Brechkraft der Hornhaut bestimmt werden. Ist dies geschehen, wird die passende Intraokularlinse ausgewählt. Eine Kunststofflinse kann sich nicht eintrüben und muss zu einem späteren Zeitpunkt nicht erneut entfernt und durch eine andere Kunststofflinse ersetzt werden.

Kunststofflinse, Intraokularlinse: Kleine Helfer mit großer Wirkung

Eine Intraokularlinse kann aus Silikon oder Acryl bestehen und ist in der Regel faltbar. Sie wird im gefalteten Zustand in das Auge eingesetzt und entfaltet sich dort. In den allermeisten Fällen wird eine sogenannte Hinterkammerlinse in den Kapselsack hinter der Regenbogenhaut eingesetzt.

Monofokallinse versus Multifokallinse

Eine Monofokallinse funktioniert wie eine normale Brille, besitzt nur einen Brennpunkt und ermöglicht entweder in der Nähe oder in der Ferne ein scharfes Sehen. Immer mehr Menschen wählen bei einer Alterskatarakt die Multifokallinse. Hier kann sowohl in der Nähe als auch in der Ferne eine scharfe Sicht erreicht werden. Die Multifokallinse ist in der Regel lebenslang haltbar, ermöglicht eine dauerhaft freie Sicht und muss nicht ausgetauscht werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
[email protected]
http://www.initiativegrauerstar.de

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