Maschinenbauer diskutieren beim 14. Kongress “Marktsynchrone Produktion” über intelligente Fertigungsplanung in der Industrie 4.0

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Bei der 14. Auflage des Kongresses für “Marktsynchrone Produktion” trafen sich auf Einladung des Aachener Optimierungsspezialisten Inform wieder rund 200 Teilnehmer, um zwei Tage lang über Optimierungslösungen für die Planung komplexer Kleinserien- und Einzelfertigung zu diskutieren.

Im Mittelpunkt standen dabei traditionell die Erfahrungsberichte von Spezialmaschinenbau-Unternehmen wie dem Kunststoffrohr-Maschinenhersteller Unicor, Liebherr Verzahnungstechnik oder Benz Maschinenbau (Werkzeugsysteme für Drehmaschinen, Bearbeitungszentren und Transferstraßen). Schichtplanung, Rüstoptimierung oder Kapazitätsplanung nach den Prinzipien der marktsynchronen Produktion waren dabei nur einige der diskutierten Themen.

Ein Inhaltsschwerpunkt ging vom Megatrend Industrie 4.0 aus. In einem Vortrag des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen erhielten die Teilnehmer Einsichten in eine Studie zur Industrie 4.0 als Basis für das lernende Unternehmen. Deutlich wurde, dass Unternehmen immer mehr Daten aus der Produktion benötigen, um in den industrieweiten, sich beschleunigenden Optimierungszyklen, die datenbasierende Intelligenz in die Produktion integrieren, nicht zurückzufallen. Das intelligente Planungssystem Felios der gastgebenden Inform sorgt z. B. für die erforderliche Transparenz und Datenverfügbarkeit, die Unternehmen für die Realisierung von Industrie-4.0-Konzepten benötigen.
Neben zahlreichen Verbesserungen im Detail stellte Inform als Haupt-Innovation Felios Mobile vor. Die mobile Erweiterung des Produktionsplanungssystems macht Informationen aus der Fertigung jetzt in Echtzeit ortsunabhängig verfügbar, in den Fertigungshallen ebenso wie bei Management- oder Kundenmeetings. So lassen sich früher und schneller datenbasierende Planungsentscheidungen auf allen Ebenen fällen.

Marktsynchrone Produktion bedeutet, dass die Produktionssteuerung, ausgehend von den aktuellen Bestellungen, die einzelnen Arbeitsgänge der Fertigungsaufträge so auf die vorhandenen Kapazitäten verteilt, dass das Gesamtsystem Produktion möglichst effizient arbeitet, Durchlaufzeiten reduziert und die Termintreue maximiert werden. Herkömmliche ERP-Systeme scheitern an dieser Aufgabe, weil sie gegen unbegrenzte Kapazitäten planen und entsprechenden Erweiterungsmodulen die intelligenten Verfahren fehlen, um eine optimale Planung zu gewährleisten. Deshalb führen immer mehr Sondermaschinenbauer dieses Konzept mit dem Software-System Felios im Zentrum ein.

Das Konzept für die marktsynchrone Produktion haben vor zirka 20 Jahren die ersten Unternehmen eingeführt. Mit intelligenten Verfahren hatte Inform schon damals Konzepte realisiert, die heute in der Kategorie Industrie 4.0 eingeordnet werden. Heute wird marktsynchrone Produktion von den meisten deutschen Unternehmen des Sondermaschinenbaus angewandt. Deshalb waren auf dem Aachener Kongress wie jedes Jahr viele der “Hidden” und weniger “Hidden Champions” Deutschlands als Referenten und Teilnehmer präsent, etwa ABB, Alstom, Andritz, Arburg, Liebherr, Hermle, Piller, Reifenhäuser, Schuler, Tandler, Voith oder Wittenstein.

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Web: www.felios.de

Inform ist spezialisiert auf Lösungen, die anders als lediglich datenverwaltende Software “mitdenken” und in Echtzeit intelligente Planungs- und Dispositionsentscheidungen treffen. Die Basis dafür sind wissenschaftlich fundierte, mathematische Optimierungsalgorithmen aus Fuzzy Logic und Operations Research, die für das jeweilige Einsatzfeld angepasst werden. Die Software mit Entscheidungsintelligenz optimiert Geschäftsprozesse in der Transportlogistik, im Airport Resource Management, in der Produktion und der Material- und Warenwirtschaft. Die über 500 Mitarbeiter der Inform betreuen heute zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt, darunter Containerterminals, Verkehrsflughäfen, Finanzdienstleister, Industriebetriebe, Großhändler, Lager- und Umschlagzentren sowie Transportunternehmen.

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