• 14. Juli 2024

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius rechnet damit, dass die USA auch unter einem möglichen US-Präsidenten Donald Trump an der Stationierung von Marschflugkörpern und anderen weitreichenden Waffen in Deutschland festhalten.

ByJörg

Jul 11, 2024

„Wir reden hier über eine durchaus ernstzunehmende Fähigkeitslücke in Europa“, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Diese ergebe sich auch aus Plänen der Nato. „Deswegen kann mir nicht vorstellen, dass ein anderer Präsident (als Joe Biden) davon abrückt.“

Die USA hatten am Mittwoch angekündigt, erstmals seit dem Kalten Krieg wieder Waffensysteme in Deutschland zu stationieren, die bis nach Russland reichen. Von 2026 an sollen Marschflugkörper vom Typ Tomahawk mit deutlich mehr als 2000 Kilometern Reichweite, Flugabwehrraketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Überschallwaffen für einen besseren Schutz der Nato-Verbündeten in Europa sorgen.

Pistorius, der wegen des Nato-Gipfels in Washington ist, verwies darauf, dass der US-Plan zugleich ein Auftrag an Deutschland und die anderen europäischen Staaten sei, selbst in die Entwicklung und Beschaffung derartiger Waffen zu investieren. Die zeitweise Stationierung der US-Waffen „wird uns genau die Zeit geben, die wir dafür brauchen“.

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